Kategorie-Archiv: was schön war

was schön war | kw 2020.05

die freude einer kundin über einen flyer, den ich für sie erstellt hab.
der erste strauß tulpen auf dem wohnzimmertisch in diesem jahr.
eine problemlos fahrt nach und von bielefeld mit einem interessanten open-access-workshop.
zwei tipps auf twitter zu einer instrumentenzubehörkauf-frage.
erkenntnisse zu appalachian spring und zu dvorak 9.
hilfreiche antworten auf twitter zu einer softwareempfehlungs-frage.
ein bibliotheks-podcast.
eine kolleginnen-brunch-runde.
ein konzert in havixbeck.

weltliche bücher 8/2019 – 12/2019

seit dem letzten post dieser reihe gelesen:

Der Reclam Verlag. Eine Chronik
ein interessanter überblick über die geschichte des verlags „der kleinen gelben bücher“.
die chronik ist auch frei verfügbar als PDF und epub auf der seite „über uns“ ganz unten.

luggage (object lessons)
sozusagen eine kleine kulturgeschichte des koffers — und allem möglichen drumherum.
spannend! also zumindest für logistik- und rimowa-fans wie mich. 🙂
es gibt sogar etwas sprachwissenschaft. 🙂

sagen Sie jetzt nicht, das ist kunst …
der neue band vom grandiosen dirk meissner.
hier ein kleiner einblick.
ich habe viel gelacht. 🙂

lesen als medizin: die wundersame wirkung der literatur
ein schöner überblick über verschiedenste einsatzzwecke von literatur als „medizin“.
es werden auch die preisgekrönte gefängnisbücherei der JVA münster und die forschungsstelle gefangenenliteratur erwähnt, die es allerdings beide nicht mehr gibt. :/

alles
das begleitbuch zur werkschau-box von herbert grönemeyer. einige schöne essays über den musiker und seine musik.
und ein schöner ausdruck. 🙂

interpretationen: liebesgedichte der gegenwart
ein reclam-heft mit zeitgenössischen gedichten und kompakten interpretationen – eine schöne kombination.
allerdings hat mir kaum eines der gedichte gefallen. ich stehe wohl mehr auf positive statt auf eher negative texte. 🙂

so lebt das eichhörnchen
ein schönes kleines buch mit einigen interessanten infos zu den tierchen und schönen fotos.

wer lügen sät
fidelma 27. diesmal darf fidelma aufgrund eines eides nicht erzählen, worum es bei ihrer mission geht, worüber eadulf und enda very much not amused sind.
durch das gewirr der verwandschaftsbeziehungen bei königs steige ich nicht mehr durch, aber auch dieser band ist nette krimi-unterhaltung.

linguistics: a graphic guide
ein schöner band, der grundlegende themen der sprachwissenschaft kompakt vorstellt. wäre in meinem studium praktisch gewesen! 🙂

100 seiten: deutsche sprache
ein schöner kompakter überblick über das wichtigste, was man zu unserer sprache wissen muss.

british universities
von s. c. roberts, collins 1947.
ein in der astley book farm gefundenes buch. ein wenig muffig, mein exemplar, aber ein interessanter abriss der geschichte der universitätsgründungen in großbritannien.

niße: 400 eszett-schnitte
eine sammlung von google-fonts mit ß. wenn es ein versal-ß gibt, wird das erwäht, umlaute werden allerdings nicht aufgeführt. (wobei ich mal davon ausgehe, dass eine schrift, die ein ß hat, auch ein äöü hat.)
als nächstes wünsche ich mir einen band mit 400 versal-eszett-schnitten! 🙂

bumps in the road up mt. fluency & tears of multicultural joy
die beiden bücher mit „itchy feet“-comics.
die meisten kenne ich schon von der website, aber sie machen auch bei mehrmaligem lesen spaß, und man entdeckt auch immer wieder welche, die man noch nicht kannte. (oder schon wieder vergessen hatte. 8)

sprachen ohne worte
darunter z.b. hilfreiche tauch-zeichen. 🙂
was mich besonders gefreut hat: es gibt auch ein kapitel zu bliss-symbolen.

„davon glaube ich kein wort!“ – anekdoten und geschichten aus der welt der wissenschaft
eine nette, aber irgendwie etwas betulich wirkende sammlung von dönekes rund um einige wissenschaftler:innen.
hatte ich mir mehr von versprochen, wenn ich auch nicht genau sagen kann, was.

was ist was: das buch
es ist vermutlich rund 30 jahre her, das ich das letzte mal mit was-ist-was-bänden zu tun hatte. 8)
auch dieses aktuelle werk ist gut verständlich und nett aufgemacht. und hat angenehm viel bibliothekscontent. 🙂

tod in der bibliothek
die bibliothek ist nur fundort der leiche, mehr nicht. der englische originaltitel, „snow“, trifft es besser.
die geschichte ist interessant konstruiert (wenn auch der grund, warum das opfer sterben musste, nicht ganz überraschend ist), etwas blutig und nicht ganz jugendfrei, man friert mit den protagonisten mit (viel schnee halt) – nette krimi-unterhaltung für winterabende.
man weiß offenbar noch nicht, wer sich hinter dem pseudonym des autors, JB lawless, verbirgt. mal sehen, wann das rauskommt. und wie die angekündigten folgebände der reihe werden.