england 2014

für manche vorhaben ist es gut, wenn man termine hat. zum beispiel orchester-wiedersehens-treffen. so kamen wir nach der tour im letzten jahr auch in diesem april wieder nach england. 🙂
diesmal sind wir nicht zur verwandtschaft nach birmingham hoch gefahren, sondern die verwandtschaft kam nach bournemouth runter und ist mit uns dann durch südengland getingelt. wir haben viel gesehen, viel gegessen, viele leute getroffen und viel gelacht. 🙂

für die akten hier die diesjährigen whereabouts.
mit einem * versehene orte /läden/einrichtungen finde ich empfehlenswert.

been there, done that

  • hinweg
    • via oberhausen, venlo, antwerpen, gent, oostende, calais: 5 std. inkl. pause, gut fahrbare strecke
    • immer wieder faszinierend, wie schnell die überfahrt im eurotunnel geht
  • dorset
    • bournemouth http://en.wikipedia.org/wiki/Bournemouth: altes see-bad mit, hm, etwas verblühtem charme, aber einigen netten renovierungstätigkeiten
    • lyme regis: kleiner, in der saison etwas überlaufener, aber knuffiger küstenort, hochburg für fossilien-sammler, gehört zur jurassic coast
      • the mill“ steht auf unserer liste für den nächsten besuch dort 🙂
    • dekorative strecke von lyme regis richtung westen: via rousdon, seaton, beer, branscombe (wunderschöner kieselstand, etwas mühsame fahrerei durch enge straßen, aber lohnt sich!) und sidmouth
    • paignton: ein etwas öder ort, dessen „innenstadt“ wir uns nicht weiter angesehen haben
      • dafür ist er eine der stationen der sehr empfehlenswerten „round robin„-tour***: mit einem ticket verbringt man auf dampflok, fähre, schiff und bus einen abwechslungsreichen tag zwischen paignton, kingswear, dartmouth (sehr viel kleiner, als ich es erwartet hatte) und totnes. tip: auch bei wärmerem wetter eine jacke oder was anderes warmes mitnehmen, da es auf dem schiff sehr windig sein kann
      • das premier inn paignton south** ist noch relativ neu und geräumig und daher recht angenehm; allerdings lassen sich die fenster nicht öffnen und man ist daher von der klimaanlage abhängig, und es liegt recht weit außerhalb, sodass man immer das auto (oder einen bus) braucht, um irgendwo hin zu kommen; was für abzüge in der b-note sorgt: man hat pro tag nur 30 minuten kostenloses wlan, danach kostet es 3 pfund pro 24 stunden, was im jahr 2014 irgendwie albern ist
      • sainsbury’s paignton: hach, diese schönen großen englischen supermärkte. ich liebe sie. nicht nur, weil man da auch frühstücken kann. 🙂
    • brixham*: netter kleiner küstenort, sympathischer als paignton
      • the brixham deli**
      • es gibt eine fähre nach torquay (auch ein netter küstenort) und zurück, die aber an dem tag, als wir da waren, leider nicht fuhr; daher haben wir einfach den bus genommen: spart die parkplatzsuche in torquay und man sieht mehr von der landschaft 🙂
    • schöne inns auf dem land um paignton:
    • totnes: der ortskern besteht eigentlich nur aus einer straße, die aber dafür ordentlich steil ist 🙂
    • salcombe regis: noch ein netter kleiner küstenort 🙂
  • wiltshire
    • amesbury: kleiner, nicht sonderlich spannender ort
      • das spannendste in der gegend da ist stonehenge – das sehr viel kleiner ist, als ich es mir vorgestellt habe. und natürlich kommt man ohne bezahlen nicht dran. daher haben wir uns auf den (ziemlich guten) anblick von der bundesstraße aus beschränkt 🙂
      • vom travellodge in amesbury kann man leider nur abraten, solange die badezimmer nicht renoviert sind. die zimmer an sich gehen, aber die badezimmer … no, thank you
    • auch an den alten steinen in avebury sind wir nur vorbeigefahren. wenn man an die auch direkt drankommt und sogar schafe drumherumtollen 🙂
    • salisbury
      • natürlich: die kathedrale! 🙂 allerdings haben wir es aufgrund der sehr überschaubaren öffnungszeiten nur in den kreuzgang geschafft, nicht in die kathedrale selbst; ein programmpunkt für den nächsten besuch 🙂
      • wir waren im sarum college** innterhalb des kathedralen-geländes untergebracht – sehr empfehlenswert! hat nicht unbedingt den neusten zimmer-standard, und der frühstücksraum erinnert an eine jugendherberge, aber die lage ist einmalig, und es gibt kostenlose parkplätze für’s auto. mitten in der innenstadt auch nicht selbstverständlich. und unbegrenztes wlan! 🙂
      • während unseres aufenthaltes gab es rund um die kathedrale, im sarum college und in der stadtbücherei eine ausstellung der arbeiten von john raine. faszinierende steinskulpturen!
      • nette pubs: „the wig & quill„*, „the new inn„*
      • ein nettes inn in odstock, einem kleinen ort vor salisbury: the yew tree
      • und auch ein gutes italienisches restaurant gibts in salisbury (was nicht so selbstverständlich zu sein scheint wie in deutschland): das leonardo’s*
  • west sussex
    • chichester: sehr sympathischer ort
      • das premier inn chichester, ein sehr angenehmes hotel, liegt in einem kleinen gewerbepark vor der stadt, wo es auch ein kino und ein restaurant gibt [wir haben „noah“ gesehen und anschließend spaghetti bolognese gegessen – war beides nicht so wirklich der hit :)]
      • spires café*** (winzig klein, aber superleckere pasty!)
      • eine beeindruckende kathedrale!
      • in der marina gibt es ein sehr schönes (aber dem ambiente entsprechend etwas teures) café namens „the boat house
      • hervorragendes restaurant am rande der innenstadt: „the nags head„***
      • gutes restaurant (obwohl teil einer kette): „côte brasserie„*
      • das „old cross“ ist danach dann nur noch langweiliges normalmaß 🙂
      • viele nette läden 🙂
    • arundel**: der eintritt für das castle war uns zu teuer; stattdessen sind wir durch den (sehr hübschen!) ort geschlendert und haben in belinda’s tearoom** tee getrunken
    • littlehampton: eins von 24293875 seebädern; wir sind nur ein stück an der strandpromenade entlanggelaufen, die wegen umfangreicher baumaßnahmen zur zeit nur so mittelromantisch ist
    • bosham: winziger, aber sympathischer ort mit einem craft walk*, in dem man auch frühstücken kann 🙂
    • weald & downland open air museum***: sehr schönes freilichtmuseum mit den typischen alten häusern, aber auch einer sehr interessanten modernen holzkontruktion; im rahmen einer führung durften wir auch ins beeindruckende materiallager
    • midhurst: auch ein netter kleiner ort, mit einem seeeehr gefährlichen „wheeler’s bookshop„*** 🙂
    • kleine orte um chichester herum, durch die wir aufgrund von regen nur durchgefahren sind: selsey, west wittering & east wittering, itchenor
    • bognor regis: lohnt nicht
    • east lavant: einer dieser kleinen orte, durch die man im bruchteil einer sekunde durchgefahren ist (und dabei wieder auf die rückspiegel achten muß) – aber wir haben dort zufällig das „royal oak„*** entdeckt: das beste restaurant des urlaubs. 🙂
  • east sussex
    • brighton: nach all den kleinen käffern eine riiiesige stadt mit einem endlos langen kieselstrand; ähnlich wie bournemouth zum teil etwas abgewrackt und zum teil nett renoviert; lohnt sich glaubich nur, wenn man ein bißchen shoppen will
  • hampshire
    • petersfield: da waren wir ostersonntag, als alles zu hatte – auch das museum. und es regnete. ansonsten könnte es aber ein recht netter ort sein; im café am marktplatz gibt’s leckere sandwiches zum frühstück.
    • portsmouth:
      • die innenstadt ist nicht sonderlich spannend
      • aber dafür sind die gunwharf quays mit vielen läden und restaurants für einen shopping-tag gut geeignet 🙂
      • auf den spinnaker tower haben wir uns nicht getraut 🙂
      • das historic dockyard mit der HMS victory und anderen alten schiffen war für uns nicht so interessant (und zudem recht teuer)
      • dafür haben wir eine hafenrundfahrt gemacht, bei der man für 7 pfund pro nase vermutlich viel mehr vom hafen und von (auch aktuellen) marine-schiffen sieht als vom dockyard aus 🙂
    • hayling island: nicht sonderlich spannend
    • winchester: nettes städtchen
      • die erste kathedrale, für die ich eintritt zahlen mußte; aber es lohnt sich 🙂 wir waren zufälligerweise direkt pünktlich zu einer führung da, was bei so riesigen kirchen ja immer hilfreich ist. die kirche hatte übrigens ihren eigenen taucher, der das gebäude vor dem einsturz gerettet hat. 🙂
  • rückweg
    • im letzten supermarkt vor dem ende der insel mit leckereien eingedeckt, am eurotunnel wegen einer betriebsunterbrechung abgewiesen worden („versuchen Sie Ihr glück bei einer fähre in dover!“), in dover glück gehabt und nur zwei stunden auf die nächste fähre gewartet, dafür entsprechend spät auf dem festland angelandet, in frankreich geblitzt worden, in belgien eine stunde im stau gestanden (daß man in einem so kleinen land so lange im stau stehen kann!), die A40 bei essen gesperrt, in marl erst die falsche abfahrt auf die A43 erwischt – das volle programm. erst nachts um halb 1, aber wohlbehalten zu hause. 🙂

notes & thoughts

  • man sollte immer genug kleingeld an bord haben, für die ganzen park- und eintrittsgebühren, die allerorts anfallen.
  • dafür sind aber public toilets zahlreich und kostenlos.
  • feierliche osterstimmung kommt in england nicht wirklich auf: ostersonntag sind vielleicht ein paar läden zu, aber ansonsten ist business as usual. praktisch, aber auch ein bißchen unromantisch. 🙂
  • ich könnte mich relativ problemlos nur von pasty, pie und cream tea ernähren. 🙂
  • in diesen orten sind wir an der örtlichen bibliothek vorbeigekommen: paignton, brixham, churston, totnes, petersfield, chichester, salisbury 🙂

für nächtes mal

  • lyme regis: im „the mill“ tee trinken
  • branscombe: einen tag am stand verbringen
  • salisbury: die katherale besichtigen

5 Gedanken zu „england 2014

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