bookmark_borderfreier samstag. zumindest für mich.

ich bin heute mittag gemütlich eine runde in die stadt gefahren und sitze jetzt seit einer weile auf der sonnigen terrasse und lese.
derweil ist philip mit dennis wieder mal in einem großeinsatz: ein 70. geburstag in albachten, der mit essen versorgt werden will. mit grillen vor ort, salatbuffet u.v.v.m.
heute abend geht es dann für philip direkt durch nach altenberge, ein obm-konzert spielen.

als kleines mitbringsel hab ich in der stadt ein nettes buch entdeckt. für den morgigen freien (naja, abgesehen von geschirrabholen, spülen und kantinenvorbereiten) sonntag. dabei kann er dann ingwerstäbchen mit und ohne schokolade – *brrr* 8) – knabbern.

vielleich tröstet das dann etwas … 🙂

bookmark_borderdas wäre ein schritt in die richtige richtung, finde ich.

heute morgen meldete die mz, daß münster höchstwahrscheinlich an einem pilotprojekt “ abschaffung gelber sack“ teilnehmen kann.
ich hoffe, daß das klappt.
ich trenne gern papier-, glas- und bio-müll; alles kein problem. aber das mit dem gelben sack konnte mich nie überzeugen. hätte man stattdessen eine restmülltonne, für die eindeutig klar ist, was reinkommt und was nicht, und deren inhalt dann maschinell besser sortiert wird, als menschen das für gewöhnlich tun, hätten da alle was von.
außer die hersteller der gelben säcke vermutlich. aber wer so dünne und reißfreudige dinger herstellt, bekommt zumindest von mir nicht allzuviel mitleid. 8)

bookmark_borderkein kamel in indonesien.

manche diss-literatur, die man nach titel bestellt hat, kann man nach der lektüre ins altpapierfach-verschieben, weil der titel nicht das hielt, was man sich davon versprochen hatte. so auch gestern ein aufsatz aus der zeitschrift mit dem schönen titel „zeitschrift der morgenländischen deutschen gesellschaft“.

nett fand ich aber diesen absatz:

Im Mori (Celebes) wird die Zigarette mit horsee bezeichnet, das die entstellte Ausspreche des englischen Wortes horse „Pferd“ ist. Man nannte die Zigarette nach der auf der Packung abgebildeten Marke, die ein Pferd darstellte. *

wird wohl nicht mit camel gewesen sein, die erstversorgung mit zigaretten da unten. 🙂
ob sich das inzwischen – immerhin sind seit dem aufsatz 53 jahre vergangen – wohl geändert hat?

* kähler, hans (1954): „ausdrucksformen des denkens in indonesischen sprachen“. in: zeitschrift der morgenländischen deutschen gesellschaft 104 (N.F. 29) (1954). s. 451-476. hier: s. 456.

bookmark_borderhöhentraining, sozusagen.

tja, da wollte ich mich langsam und gemächlich wieder ans frühe aufstehen gewöhnen, da sagt philip gestern: „übrigens, morgen muß ich *ganz* früh raus; großes frühstück, 26 kannen kaffee müssen fertig werden und so.“
also meldete sich heute der wecker um halb 5, und ab kurz nach fünf wankte man durch die gegend.
ich hab im halbschlaf prompt vergessen, in meinem tee den zucker umzurühren. bäh. 🙂

bookmark_borderzurück zum geregelten aufstehen.

nicht nur für diverse NRW-i-dötzchen fängt heute oder morgen der ernst des lebens an und geht für die restlichen schüler wieder los, auch hier läufts jetzt wieder in geregelten bahnen: die kantine im polizeipräsidium macht heute nach über vier monaten schließung wg. bauarbeiten […] wieder auf.
und da diese kantine eine halbe stunde früher aufmacht als die in der diakonie und zudem ab heute wieder mit mehr gästen gerechnet werden kann (die aus dem sommerurlaub zurück sind), ist es für philip vorbei mit dem „gegen 7 aufstehen und so um 7.20 mal langsam fahren“. heute ging der wecker wieder um halb 6, und um viertel vor 6 rollte philip sich aus dem bett. ich hab mich kurz danach vor dem wasserkocher in der küche wiedergefunden, weiß aber nicht mehr, wie ich da hin gekommen bin. es war doch noch etwas zu früh. 8)
philip ist dann um kurz nach 6 abgedüst, und ich versuche seitdem, mich mit teetrinken und schreibtischprüddelkram wachzuhalten.
mal sehen, wie lang das sich-wieder-dran-gewöhnen dauert …

bookmark_border„einmal ein konzeptsystem zum mitnehmen, bitte.“

Bevor der Onomasiologe mit seiner eigentlichen Arbeit beginnt, benötigt er ein Konzeptnetz als Ausgangspunkt. Außer in bestimmten, meist grammatikalisch ausgedrückten konzeptuellen Domänen, die auf fundamentalen anthropologischen Vorgaben beruhen (z.B. sprecher vs. hörer), wäre es naiver Begriffsrealismus anzunehmen, ein irgendwie geartetes – möglicherweise universales – Konzeptnetz sei von vornherein disponibel und brauche nur onomasiologisch abgefragt zu werden. *

tja.
das ist das problem.
wär ja auch zu einfach, sonst.

daher stocher ich seit wochen herum und versuche, das kleine konzeptsystem, das mir vorschwebt, zu definieren, von verschiedenen seiten zu beleuchten und meine definition dann zu belegen.
oder auch zu widerlegen und entsprechend abzuändern.
aber bislang hab ich noch nicht viel überzeugendes zu „meinem“ bereich gefunden.

es bleibt spannend.
*leichtfrustriertseufz*

* blank, andreas / koch, peter (2003): „kognitive romanistische onomasiologie und semasiologie“. in: dies. (hrsg.): kognitive romanistische onomasiologie und semasiologie. tübingen: niemeyer. (= linguistische arbeiten. 467.) s. 7.