gute alte musik.

normalerweile läuft im badezimmer, wie im rest der wohnung, radio. wdr 2.
neulich begab es sich aber, daß donnerstags abends zu meiner nachdemlaufen-duschen-zeit die „arena“ lief. ich steh zum einen nicht so auf anrufsendungen, und zum anderen wars zu einem thema, das mich nicht interessierte. (ich weiß schon gar nicht mehr, was es war. bankenkrise?)
da fiel mir ein: „hm, marcel hat in leipzig neulich fürs küchenradio mit kassetten hantiert, und Du hast gedacht „och, der kleine hat noch kassetten im haus?“. hast Du doch auch noch, und das radio im bad ist das einzige kassettenabspielgerät, das es hier noch gibt.“

seitdem höre ich mich beim duschen durch meine alten mix-tapes. sehr lustig. und sehr interessant, was man damals so alles gehört hat. viele lieder kann ich noch mitseingen, an einige kann ich mich gar nicht mehr erinnern, bei den meisten kommen dutzende von erinnerungen wieder mit hoch, bei machen denke ich „jau, die cd könnte man auch mal wieder auflegen“.

eine spannende reise in die eigene vergangenheit in handlichen 90-minuten-einheiten. 🙂
und mir fiel dabei auch wieder ein, daß die einleger für die kassettenhüllen damals meine ersten „dtp-produkte“ waren. gebastelt mit einem programm namens „letris“ (die 5,25“-disketten hab ich immer noch …) mit sagenhaften 6 (!) schriftarten. 🙂

kassetten

6 Gedanken zu „gute alte musik.

  1. viola Artikelautor

    zur zeit hats das „special slow mix in summer 93“.
    – whitney houston: I will always love you
    – east 17: deep – down
    – bon jovi: bed of roses
    – white lion: when the children cry
    – stevie b.: prayer
    – roxette: never is a long time
    – michael jackson: who is it
    – robin beck: tears in the rain
    – herbert grönemeyer: flugzeuge im bauch
    – janet jackson: that’s the way love goes
    – heart: alone
    – alias: more than words can say
    – barry manilow: mandy
    – tina turner: what’s love got to do with it
    – t. davis: tom’s diner (remix ’92)
    – michael bolton: stand up for love
    – east 17: slow it down
    – uriha heep: lady in black
    – bangles: eternal flame

    *schniiiiief* 🙂

  2. Gunther

    Ist ja klasse! Schön, wieder mal etwas von echten Mixtapes zu lesen. Auch ich kann mich an diese nur allzu gut einnern, und irgendwo steht auch noch eine Kiste rum (ebenso das Tapedeck). Ich hatte damals eine dicke Mappe mit lauter Schnipseln, die ich dann mit Schere und Klebstoff zu Kopiervorlagen verarbeitet habe. Wieviel Zeit man darin inverstiert hat …

  3. Peter

    Alte Musik ist doch immer wieder die Beste. Da verbindet man doch Erinnerungen mit, was heute gar nicht mehr so der Fall ist.

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