Kategorie-Archiv: internet

Open-Access-Barcamp 2021

Für unser ULB-internes Blog habe ich einen kurzen Bericht zum diesjährigen OA-Barcamp geschrieben. Ich „reblogge“ ihn hier mal für den Fall, dass er auch für andere Kolleg:innen interessant ist. 🙂


Logo des OA-Barcamps 2021Am 22. & 23.4. fand ein Barcamp zum Thema Open Access statt, organisiert vom Team des Projekts open-access.network.

Bei einem Barcamp, auch „Unkonferenz“ genannt, wird das Tagungsprogramm „tagesaktuell“ auf der Basis von Vorschlägen und Abstimmungen der Teilnehmer:innen erstellt und ggf. im Laufe der Veranstaltung noch geändert oder ergänzt. Ein Prinzip, das auch bei diesem Barcamp mit rund 100 Teilnehmer:innen gut funktioniert hat, um einen etwas informelleren Austausch zu ermöglichen.

In fünf Sessions gab es zu diesen Themen kurze Inputs und dann meist muntere Diskussionen (* = habe ich dran teilgenommen):

  • Session 1
    • Feedback/Austausch Weiterentwicklung der Open-Access-Plattform – Anforderungen aus der Community *
    • Über den Tellerrand: Forschungsdaten und deren Publikation
    • Austausch: Anforderungen an Publikationssoftware
  • Session 2
    • Offener Austausch: Open-Access-Advocacy – Bewerbung von OA-Angeboten
      an der eigenen Einrichtung
    • Diskussion: Open Access-Services vs. Subskriptionsangebote – auf welchem Auge sind wir blind? & Austausch: DEAL und Open-Access-Transformation an der Einrichtung kommunizieren *
  • Session 3
    • Publikationsdaten-Management institutionelles Repositorium? Excel? Access?
    • Rechtsfragen in der OA-Beratung *
  • Session 4
    • OA Gender Publication Gap
    • Austausch Praktikerinnen zu Zweitveröffentlichungsservices *
    • Austausch zu scholar-led Publishing im Bereich Bücher
  • Session 5
    • Creative- Commons- Lizenzen bei Open-Access- Büchern – Wie geeignet sind sie? *
    • Von der OAPolicy zur Open Science Policy
    • Diamanten schürfen – Unterstützungsmöglichkeiten für Diamond OA

Interessant waren auch die beiden Tools, die zum Einsatz kamen.

Der Austausch an sich wurde nicht nicht über Zoom o.ä. organisiert, sondern über Gather.town. Damit wurden virtueller Konferenzräume angelegt (Plenum, Veranstaltungsräume, Sitzgruppen & Stehtische für Gespräche in kleineren Runden, Tische auf der „Terrasse“ – und auch eine Teeküche wurde gedacht!), in denen man sich mit einem Avatar frei bewegen konnte. Ähnlich wie bei wonder.me (kennen einige vielleicht noch unter dem anfänglichen Namen „Yotribe“) kann man sich nur mit den Leuten unterhalten und sie per Webcam sehen, in deren Nähe man sich befindet. Der „Nähe-Grad“ wird von den Organisatoren je nach Zone, in der man sich aufhält, festgelegt. So können im Plenum alle zu allen sprechen, in den Veranstaltungsräumen sind die Teilnehmer der jeweiligen Veranstaltung unter sich, ebenso wie diejenigen, die sich um eine Sitzgruppe versammeln usw.
So sind auch „Warmup-Spielchen“ möglich (z.B. „wer zu diesem Thema schon viel Erfahrung hat, läuft jetzt mal zur Türseite des Veranstaltungsraumes, wer eher Anfänger ist, läuft zur Fensterseite“) oder „Socializing“-Programmpunkte à la Speeddating („unterhalten Sie sich mit Ihrem Gegenüber am Tisch, und alle fünf Minuten rutschen die, die auf der rechten Seite der Tische sitzen, einen Platz tiefer“).
Per Chat kann außerdem z.B. man in die Runde fragen, ob sich jemand spontan zu einem bestimmten Thema austauschen will („wir treffen uns bei den blauen Sesseln“), oder man kann auch gezielt Teilnehmer:innen „anfunken“ und sich zu einem Zweiergespräch auf der Terrasse verabreden.

Open-Access-Barcamp 2021: Screenshot eines Gather.town-Avatars

mein Avatar 🙂

Das Prinzip funktioniert erstaunlich gut und ist definitiv angenehmer als stundenlanges In-Zoom-Kacheln starren.
Ein Kollege sagte bei der Abschlussversammlung nach den zwei Veranstaltungstagen (jeweils 9–14:30 Uhr): „Heute gehe ich nicht mit Zoom-Fatigue-Kopfschmerzen nach Hause, sondern mit einem Lächeln im Gesicht.“ So ging es mir auch!

Open-Access-Barcamp 2021: Screenshot der Gather.town-Räumlichkeiten

Überblick über den „Veranstaltungsort“ des Barcamps

Die Session-Planung und die (Echtzeit-)Dokumentation erfolgte über das Whiteboard-Tool Miro.com.
Dort wurden Vorschläge und Wünsche für Sessions gesammelt, bewertet und sortiert, dort war dann der „Tagungs-Stundenplan“ zu finden, und für jede Session gab es einen Bereich zum Mitschreiben und ggf. für die Ablage von Input-Dokumenten wie z.B. zwei Fallbeispielen für die rechtliche OA-Beratung.
Alle Bereiche waren allen Teilnehmer:innen zugänglich, sodass man auch jederzeit nachsehen konnte, was in anderen Sessions festgehalten wurde.
Und per Download des gesamtem Boards als Grafik oder PDF-Datei konnte man sozusagen alle Flipchart-Bögen gesammelt mit nach Hause nehmen.

Ausschnitt aus der Mitschrift zur Diskussion über die neue open-access.net-Website

Ausschnitt aus der Mitschrift zur Diskussion über die neue open-access.net-Website

Open-Access-Barcamp 2021: Übersicht über das gesamte Miro-Bord

Vogelperspektive auf das gesamte Miro-Bord

Unter #OAbarcamp21 wurde ein wenig gewittert.
Wenn noch anderswo Berichte zur Veranstaltung erscheinen, verlinke ich sie hier.

#Tools: Screenshot-Werkzeuge

Screenshot sind bekanntlich etwas, das man in den diversesten Kontexten gebrauche kann.
Hier ein paar Tools dafür.

Möchte man Elemente von Websites aufnehmen, bieten sich Browser-Add-ons an.
In Chrome nutze ich z.B. die Erweiterung Fireshot, in Firefox Nimbus Capture.
Solche Add-ons bieten sich z.B. an, wenn man ganze Websites erfassen will.

Wenn es um Programmfenster außerhalb des Browsers geht, braucht’s andere Tools.
In Windows 10 geht das mit „Bordmitteln“: Die Tastenkombination Windowstaste + Shift + s ruft das Tool Ausschneiden und Skizzieren auf (den Nachfolger vom Snipping Tool), mit dem man einen Ausschnitt wählen kann. Das Bild wird dann in der Zwischenablage gespeichert; wenn man auf die entsprechende Meldung klickt, kommt man in einen Editor, mit dem man den Ausschnitt z.B. mit Markierungen versehen kann. (In den Einstellungen kann man übrigens auch die Option wählen, dass das Tool über die Druck-Taste aufgerufen wird.)
Ein eigenständiges Programm ist z.B. Screenpresso aus Frankreich, das ich seit Jahren nutze. Man dann damit bei Bedarf auch Screencasts aufnehmen. Die gratis-Version reicht im Normalbetrieb völlig aus.
Eine Open-Source-Alternative ist z.B. Greenshot.

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Dieser Beitrag ist Teil des „netzwerkeln“-Adventskalenders 2020. #netzadvent2020

#Tools: RSS-Feed-Aggregatoren – Informationsquellen bündeln

Ich bin, wie einige Leser:innen vielleicht wissen, ein großer Fan von RSS-Feeds zur systematischen Informationsversorgung.
Ich habe dazu z.B. in einen Blog-Post eine Übersicht über die Tools, die ich nutze, zusammengestellt, eine Prezi gebastelt (die laufend aktualisiert wird) und eine ULB-CoffeeLecture gehalten. RSS-Logo (Wikipedia Commons)

Ein praktischer Anwendungsfall für RSS-Feeds ist die Ausgabe eines Feeds auf einer Website.
Auf dieser ULB-Seite zu Nachrichten zur Sprach- und Literaturwissenschaften zum Beispiel werden im ersten Abschnitt per RSS-Feed alle Beiträge aus dem ULB-FachBlog eingespielt, die zur Kategorie „Sprachen und Literaturen allgemein“ gehören.
Die Einbindung des Feeds funktioniert in diesem Fall über einen kleinen „Skript-Schnipsel“ für das Redaktionssystem, mit dem die WWU-/ULB-Seiten bearbeitet werden. Wie die Einbindung auf anderen Seiten erfolgt, muss für die jeweilige Seite geklärt werden [und ist nicht Gegenstand dieses Posts].

In den beiden Abschnitten darunter, „Nachrichten aus der Sprachwissenschaft“ bzw. „aus der Literaturwissenschaft“, werden hingegen Beiträge aus mehreren Quellen eingebunden: Dazu werden werden die Feeds der Quellen über einen Aggregator gebündelt und als ein „Sammel-Feed“ ausgegeben.
[Manchmal werden auch Feed Reader als Feed-Aggregatoren bezeichnet, z.B. in der Wikipedia. Ich verstehe unter der Bezeichnung aber statt „Bündelung mehrerer Feeds unter eine Oberfläche / in einem Leseprogramm“ spezifischer die Bündelung mehrerer Feeds in einen neuen.]

Warum nicht einfach die einzelnen Feeds der verschiedenen Quellen nacheinander einbauen?
Weil: Ich möchte gerne eine „bunte Mischung“ aus allen Feeds und daraus immer die letzten 10 Meldungen anzeigen lassen.
Ich nutze dafür das Tool Feed Informer. Man legt dort für jeden Sammelfeed einen sogenannten „Digest“ an und trägt die gewünschten „Zuliefer-Feeds“ ein. Für die besagten „Nachrichten aus der Sprachwissenschaft“ sieht das z.B. so aus:

Beispiel für einen Digest im "Feed.Informer": die eingebundenen Feeds

Man kann die gesammelten Feeds bei Bedarf noch mit Filtern auf bestimmte Wörtern oder auf dublette Einträge versehen.
Die Feed-Adresse des Digests nutzt man dann zur Einbindung auf der Ziel-Seite – und fertig. 🙂

Beispiel für einen Digest im "Feed.Informer": der generierte Sammel-Feed

Ab und an sollte man mal im Feed Informer vorbeischauen, ob noch alles funktioniert wie geplant oder ob z.B. ein Feed nicht mehr erreichbar ist, weil sich seine Adresse geändert hat.
Eventuelle Korrekturen müssen dann nur hier durchgeführt werden: Der aggregierte Feed bleibt, wie er ist, und man muss z.B. nicht die Seite bearbeiten, auf der er eingebunden ist.

Eine Alternative zu Feed Informer ist „Pipes„, benannt nach dem früheren „Yahoo Pipes“, das ich bis zu seiner Einstellung genutzt (und dann durch Feed Informer ersetzt) habe.
Da ich momentan mit Feed Informer bestens zufrieden bin, hab ich mir Pipes noch nicht näher angesehen, aber ein kurzer Blick lässt vermuten, dass es so gut oder gar besser als Yahoo Pipes ist.

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Dieser Beitrag ist Teil des „netzwerkeln“-Adventskalenders 2020. #netzadvent2020

#Tools: Browser-Add-ons für Link-Checks

Nicht nur lange Linksammlungen, sondern Websites aller Art müssen regelmäßig daraufhin überprüft werden, ob die auf ihnen verzeichneten Links zu anderen Seiten noch funktionieren (und noch dahin gehen, wofür man sie mal verlinkt hatte).
Etwas erleichtern kann man sich diese Arbeit mit Browser-Plugins.

Um schnell zu testen, ob die Links technisch noch in Ordnung sind (oder z.B. einen 404-Fehler ergeben), eigenen sich zum Beispiel die Chrome-Erweiterung Check My Links oder das Firefox-Add-on Link Analyzer.
Man klickt in der Erweiterungen-Icons-Leiste oder per rechter Maustaste auf das jeweilige Icons und stößt damit einen Linkcheck an, der dann einen Bericht erstellt mit „grünen“ und „roten“ Links.

Wenn man sich die verlinkten Seiten auch ansehen will, können Addons helfen, die mehrere Seiten „auf einen Rutsch“ öffnen, zum Beispiel die Chrome-Erweiterung Ausgewählte Links öffnen oder das Firefox-Add-on Snap Links plus.
Man wählt einen Bereich einer Seite aus und lässt dann per rechter Maustaste die Links im ausgewählten Bereich in neuen Tabs öffnen. Dann kann man sie nacheinander durchsehen.

Ich mache z.B. für „meine“ ULB-Fachinformationsseiten für den Bereich Sprache, Literatur, Kultur 1x im Monat einen „technischen“ Linkcheck, und 1–2x im Jahr mache ich einen „gründlichen Checkup“ und gehe die Links alle einmal auch inhaltlich durch.
Die Add-ons sparen dabei viel Zeit! 🙂

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Dieser Beitrag ist Teil des „netzwerkeln“-Adventskalenders 2020. #netzadvent2020

#podcasts

dieser post von haeme ulrich hat mich auf die idee gebracht, dass ich die liste der podcasts, die ich abonniert habe, auch mal bloggen könnte. so here we go. und genau wie haeme freue ich mich über hinweise auf weitere spannende sendungen in den kommentaren! 🙂
die liste ist alphabetisch nach name sortiert; somit gehen die themen bunt durcheinander.

15past15
https://www.hist.uzh.ch/de/dhl/outreach/podcasts/15past15.html

99% invisible
https://99percentinvisible.org/

The Allusionist
http://www.theallusionist.org/

angesprochen
http://www.linguistik.uzh.ch/easyling/podcast.html

Arabesques | radio france
https://www.francemusique.fr/emissions/arabesques

Art Detective
https://www.acast.com/artdetective/

Bayern 2: radioWissen 
https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/488

Bayern 2 Sozusagen! 
http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/sozusagen/

BBC Discovery
http://www.bbc.co.uk/programmes/p002w557

BBC The English we speak
https://www.bbc.co.uk/programmes/p02pc9zn

BBC In Our Time: Culture
http://www.bbc.co.uk/programmes/p01drwny

BBC In Our Time: History
http://www.bbc.co.uk/programmes/p01dh5yg

BBC In Our Time: Science
http://www.bbc.co.uk/programmes/p01gyd7j

BBC Great Lives
http://www.bbc.co.uk/programmes/b006qxsb

BBC Radio 4 Choice
http://www.bbc.co.uk/programmes/p02pc9qx

BBC Science in Action
http://www.bbc.co.uk/programmes/p002vsnb

Belles Lettres
http://www.belleslettres.eu/

biblio banter
https://bookhistorypodcast.home.blog/

BODcasts | The Bodleian Libraries
https://podcasts.ox.ac.uk/series/bodleian-libraries-bodcasts

Call number | American Libraries (früher: Dewey Decibel Podcast)
https://americanlibrariesmagazine.org/tag/al-podcast/
https://soundcloud.com/dewey-decibel-703453552

Canal Académie
http://www.canalacademie.com/

Deutschlandfunk Kultur: Interpretationen
https://www.deutschlandfunkkultur.de/interpretationen.1274.de.html

Deutschlandfunk Kultur: Lange Nacht
https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht.1023.de.html

DRadio Wissen: Eine Stunde History
http://dradiowissen.de/podcasts/download/eine-stunde-history

DZB
Podcast: https://www.dzb.de/podcast (eingestellt)
SICHTBAR: https://www.dzblesen.de/sichtbar-der-podcast

Forschergeist
https://forschergeist.de/

Das geheime Kabinett: Schräge Geschichten aus der Geschichte
https://kabinett.uber.space/

Histories of the Unexpected
https://play.acast.com/s/historiesoftheunexpected

hr-iNFO Wissenswert
https://www.hr-inforadio.de/podcast/wissen/

IQ – Wissenschaft und Forschung | Bayern 2
http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/iq-wissenschaft-und-forschung/

Kalenderblatt | Deutsche Welle
http://www.kalenderblatt.de/

Librarians with Lives
https://librarianswithlives.wordpress.com/
https://soundcloud.com/joanna-wood-952735673

lingthusiasm
http://lingthusiasm.com/

Living Libraries Podcast: „The podcast all about Oxford’s libraries and the librarians who look after them“
https://www.livinglibrariespodcast.co.uk/

Open Science Talk
https://site.uit.no/ub/

podcampus: Podcasting für Hochschulen
http://www.podcampus.de/nodes

Regionalgeschichte auf die Ohren | LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
https://www.lwl-regionalgeschichte.de/de/projekte/podcast-reihe/

RendezVous Chanson | SR 2
http://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/rendezvous_chanson/
diese sendung wird nicht als podcast bereitgestellt; ich nehme sie mit steamwriter auf

Research Library Podcast (RLP) | UB Wien
https://www.univie.ac.at/rlp/

Science Diction
https://www.wnycstudios.org/podcasts/science-diction

Stichwort – Lexikon der Alten Musik | BR Klassik
https://www.br.de/mediathek/podcast/stichwort-lexikon-der-alten-musik/618

Sticky Notes: The Classical Music Podcast
https://stickynotespodcast.libsyn.com/

SWR2 1000 Antworten
https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/

SWR-Archivradio
https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/

SWR2 Wissen
https://www.swr.de/swr2/wissen/

SWR2 Zeitwort
https://www.swr.de/swr2/programm/SWR2-Zeitwort-Podcast,swr2-zeitwort-podcast-100.html

WDR Feature-Depot
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/feature-depot/

WDR 2 Zugabe Pur
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/wdr2-zugabe/zugabe-podcast-100.html

WDR 3 Meisterstücke
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/meisterstuecke/

WDR 5 Erlebte Geschichten
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/erlebtegeschichten/

WDR 5 Tiemanns Wortgeflecht 
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/quarks/tiemanns-wortgeflecht/

WDR 5 ZeitZeichen
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/uebersicht-zeitzeichen100.html

WiBitte? – Wissenschaftliche Bibliotheken einfach erklärt
https://wibitte.podcaster.de/

WWU-Cast | WWU Münster
https://www.uni-muenster.de/kommunikation/podcast/

Zeit für Wissenschaft (ZfW), Uni Innsbruck
https://www.uibk.ac.at/podcast/zeit/

… und als Quelle möglicher weiterer Interessanter Podcasts:
Wissenschaftspodcasts
https://wissenschaftspodcasts.de/

update 23.10.2018: open science talk ergänzt.
update 24.5.2019: 15past15 ergänzt.
update 29.5.2019: SWR2 1000 antworten aktualisiert.
update 16.7.2019: deutschlandfunk kultur interpretationen und living libraries ergänzt.
update 1.8.2019: SWR2 zeitwort ergänzt.
update 10.8.2019: deutschlandfunk kultur lange nacht ergänzt.
update 15.8.2019: biblio banter ergänzt.
update 9.1.2020: sticky notes ergänzt.
update 31.1.2020: forschergeist ergänzt.
update 28.3.2020: bodleian libraries ergänzt.
update 15.10.2020: histories of the unexpected ergänzt.
update 29.1.2021: RLP ergänzt.
update 30.1.2021: Regionalgeschichte auf die Ohren ergänzt.
update 20.4.2021: einige noch nicht „verbuchte“ podcasts ergänzt, einige links aktualisiert.
update: 28.8.2021: WiBitte ergänzt.
update 10.9.2021: DZB-„sichtbar“ ergänzt.
update 24.9.2021: Science Diction ergänzt.

„die welt der apps“ in android II

nach meinem ersten android-handy 2011 bin ich 2015 zu blackberry gewechselt, weil das die letzte firma mit hardware-tastatur-geräten war (und ist).
da das blackberry-10-betriebssystem aber immer, hm, anstrengender wurde und mit dem keyone ein gerät mit richtiger tastatur und android auf den markt kam, konnte ich ende 2017 zurück in die android-welt wechseln.

für die akten hier das derzeitige app-setup (stand 11/2018).
falls jemand empfehlenswerte weitere apps kennt, freue ich mich über hinweise!

kommunikation
twitter
skype
keybase
mattermost
signal
threema
telegram
whatsapp
facebook & messenger

fotos / screenshots
schlichte galerie
screenmaster

nachrichten/information
feedly
münster:app
nina
sky map
wdr & wdr 2

notizen
onenote

musik
datuner lite
metronome beats
soundtouch
vlc

unterwegs
abfahrt-monitor „meiner“ bushaltestelle (als link; vgl. dazu hier)
db navigator
lufthansa
naviki
runkeeper

unterhaltendes / nerdiges 🙂
nautical flags
mypantone
kana draw

technisches
sciebo
anyconnect
schlichter dateimanager (wird nicht mehr weiterentwickelt) › schlichter dateimanager pro
barcode scanner (zxing)
twilight
tasker
myappslist

nur auf dem tablet
aldiko
bibsonomy poster
brand eins
ezPDF reader
kana draw
mahjong
neko atsume
netflix
PressReader
simple sleep timer
wikipedia
WWWJDIC for android
ひらがな quiz

„die welt der apps“ jetzt in blackberry

jahrelang hatte ich ein android-handy.
und hätte es auch gerne behalten. auch gerne von sony.
aber sony will leider keine geräte mit hardware-tastatur mehr bauen.
also bin ich jetzt zu einem blackberry classic gewechselt.

ich hatte mir den umstieg etwas einfacher vorgestellt, weil ich dachte, daß man per google-play-store alle android-apps auch auf ein blackberry bekommt.
dem ist aber nicht so: offiziell ist nur der amazon-appstore zugelassen, und der hat nur einen (gefühlt: bruch-)teil der apps aus dem play-store.
da ich aus sicherheitsgründen aber nur im ausnahmefall apps aus nicht-offiziellen installieren will, setzen der amazon-appstore und die „blackberry world“ meiner apps-installation einen z.t. limitierenden rahmen.

aber immerhin kann ich überhaupt nach lust und laune apps installieren: auf dem alten sony-handy war der speicher mit den default-apps schon so voll gelaufen, daß man kaum noch was eigenes installieren konnte …

hier nun als note to myself und to whom it may concern meine derzeit installierten apps.

via blackberry world

via amazon-store

via direktinstallation

bislang nicht installierbar
… da nicht in der blackberry world oder im amazon-appstore verfügbar

  • wlan zeitgesteuert an-/abschalten
    • auf einem android-gerät geht das z.b. mit tasker; es gibt auch blackberry-aktions-apps wie z.b. "actiontrigger", aber blackberry-geräte sind – warum auch immer – so abgesichert, daß apps nicht an den wlan-schalter kommen und man daher alles mögliche triggern kann, aber leider nicht "wlan an/aus"
    • wäre für mich praktisch, um z.b. keinen allzulangen zeitverzug bei whatsapp-nachrichten zu haben; mein handy ist nicht durchgehend online, weil ich meistens an einem online-desktoprechner oder in der nähe eines tablets sitze
  • münster:app (steht bislang nicht im amazon-store zur verfügung; ich habe eine frühere version per apk-datei von den stadtwerke-entwicklern erhalten, aber die aktuelle version konnten sie auf einem blackberry nicht testen, daher haben sie sie konsequenterweise nicht rausgegeben)
  • chrome (wäre praktisch für die synchronisierten bookmarks)
  • meebo (da die meisten leute mittlerweile auch anderweitig schnell erreichbar sind, nicht allzu tragisch)
  • audioguide münster [kategorie "wäre nicetohave, aber nicht lebensnotwendig" :)]
  • ezPDF reader pro (müsste ich via amazon noch einmal bezahlen; so wichtig ist es auf dem handy dann doch nicht :), zumal es dafür eine ausreichende geräte-eigene app gibt)
  • mypantone (müsste ich wohl auch noch einmal zahlen; kann ich mit meinem android-tablet nutzen, was ausreicht)
  • naviki
  • wwu (die app ist vom markt genommen wirden, da die WWU-homepage jetzt ein responsives design hat.

#RSS

… über @jplie an den tweet von @t3n geraten und von @kkugelmann dazu inspiriert worden, auch einen kurzen blogpost über meine rss-feed-nutzung zu schreiben. 🙂
vermutlich fallen mir über die nächsten tage noch ergänzungen ein; trage ich dann nach.
letzte aktualisierung dieses posts: 28.5.2019.

ich bin ein großer fan von RSS-feeds, weil man sich damit problemlos über hunderte von informationsquellen auf dem laufenden halten kann.
wenn ich versuche, anderen das zu erklären, verwende ich meistens das bild einer online-zeitschrift, in der nur inhalte stehen, die mich interessieren, und in der ich jederzeit blättern kann, egal wo ich bin. und ich muß nur das leseprogramm aufrufen und nicht alle x quellen abklappern, um zu erfahren, ob es etwas neues gibt.

informationsquellen sind für mich z.b.:

  • blogs und magazine (neue posts/beiträge)
  • podcasts (neue folgen)
  • comics (neue folgen)
  • foren (neue diskussionsbeiträge)
  • änderungen an websites (z.b. neue einträge auf der startseite eines uni-instituts „meiner“ fächer)
  • änderungen an wikipedia-seiten
  • fachzeitschriften (neue hefte/artikel)
  • fortbildungsveranstaltungen und tagungen (z.b. via library-training.de)
  • suchanfragen in suchmaschinen und datenbanken (neue ergebnisse)
  • neue bookmarks in bibsononmy zu tags oder von nutzern, die mich interessieren

twitter-accounts/-hashtags und andere soziale medien könnte man per rss verfolgen (z.b. mit twittRSS.me oder RSS.app), aber das mache ich per twitter-client und listen.

tools, die ich nutze:

feeds lesen
feedly (desktop & android)
alternativen wären z.b. the old reader, feedreader.com, InoReader oder FlowReader, aber derzeit gefällt mir feedly am besten.
notiz-apps wie evernote, pocket o.ä. nutze ich in diesem zusammenhang nicht. artikel, die ich später lesen will, schicke ich mir per mail oder setze sie in feedly wieder auf „ungelesen“.
zu backup-zwecken sichere ich ab und an die OPLM-datei.

passwortgeschütze feeds lesen
freemyfeed wurde leider eingestellt
browser-addon feedbro
outlook

feeds für seiten ohne eigenen feed erstellen lassen
„page2rss“ wurde leider im frühjahr 2016 eingestellt.
die brauchbarste alternative ist für mich deltafeed; es gibt auch rssscrpr, fivefilters oder visualping (formerlly known as ChangeDetection).

feeds zusammenführen und/oder filtern
feed.informer
ich nutze zusammengeführte feeds z.b. auf „meinen“ ulb-fachinformationsseiten für aktuelle meldungen und infos aus den fächern (z.b. für sprach- und literaturwissenschaft).
» siehe dazu diesen blog-post
yahoo pipes wurde ende september 2015 leider eingestellt, daher mußte ich einen anderen dienst suchen. feed.informer ist für das, was ich machen will, die bislang beste lösung, die ich gefunden habe. es gibt mittlerweile ein neues tool, das die yahoo pipes wieder aufleben lässt: pipes. da ich momentan mit feed.informer zufrieden bin, hab ich mir pipes noch nicht näher angesehen.

feeds aufräumen
der inoreader verfügt über eine statistik, in der unter anderem angezeigt wird, wann es zu einem feed den letzten eintrag gegeben hat.
wenn man einen anderen reader zum lesen verwendet, kann man dort seine OPML-datei exportieren, sie im inoreader auswerten lassen und dann entweder veraltete feeds im lese-reader löschen oder sie in inoreader löschen, die OPML-datei exportieren und im lese-reader importieren. (allerdings gehen dann ggf. die informationen zu ungelesenen feeds verschütt.)

feedly kann mittlerweile auch inaktive und tote feeds anzeigen.

versorgung readerloser menschen
blogtrottr
damit bekommt z.b. meine mama jeden tag das wdr-zeitzeichen in ihr mail-postfach geliefert 🙂

ich habe eine prezi zum thema RSS angelegt. ideen zur ergänzungen und verbesserungen immer gern!