bookmark_borderdefinitionssache

das auto vor mir vorhin hatte einen aufkleber „wdr staufinder“.
besser wäre einer mit der aufschrift „staumacher“, bei der fahrweise.
zum finden müsste man dann nur noch in den rückspiegel gucken.
*kopfschüttel*

bookmark_borderwörter und unwörter

am wochenende wurde das schönste deutsche wort gekürt: habseligkeiten. und je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt es mir. 🙂

meinen vorschlag für das unwort des jahres hab ich auch schon abgegeben: geiz. ein fürchterliches wort für eine füchterliche eigenschaft.

und bis ende des jahres könnte ich ja mal für mich überlegen, was mein persönliches wort des jahres ist. 🙂

bookmark_borderangewandte japanische phonologie. oder auch nicht.

soweit ich weiß schreibt sich die japanische stadt mit dem klima-protokoll „kyoto“.
das bedeutet, daß sie sich zweisilbig [kyo-to] spricht, wobei sich auf einer silbe wie „kjoh“ ausspricht – und nicht auf silben wie „ki-jo“.
aber nachrichtensprecher wissen das offensichtlich nicht.
grauslich.
es heißt ja auch nicht to-ki-jo, sondern tokyo.

bookmark_borderfreud und leid, mal wieder

am letzten samstag haben musikkollegen geheiratet. in steinfurt, in einer sehr schönen kirche, in einem sehr schönen gottesdienst (meine erste evangelische trauung; der pastor ist der bruder des bräutigams, daher wurde es sehr schön persönlich), mit einer sehr schönen braut. 🙂
anschließend gings zur feier richtung emsdetten, in eine sehr niedliche gaststätte irgendwo mitten aufm land. lecker essen, nette tischnachbarn, ein lustiges spiel der steinfurter orchester-kollegen.
wahrhaft eine schöne hochzeit.

doch so ungefähr einmal pro stunde mußte ich wieder an das denken, was mir eine albachtener kollegin kurz vorm gottesdienst erzählt hat:
am freitag abend war ein mitglied vom spielmannszug albachten bei nottuln mit seinem wagen von der regennassen und verschmutzen fahrbahn abgekommen und nach der kollision mit einem baum noch am unfallort gestorben.
er war 37. in neun wochen wäre er zum zweiten mal vater geworden. sein erstes kind ist 3. die familie lebt auf der gleichen straße wie philip. und zu allem elend hatte die frau am samstag auch noch geburtstag.
😥

elend. ich kannte ihn nicht direkt, aber solche umstände nehmen mich immer ziemlich mit.
und rücken die eigenen „problemchen“ wieder ziemlich brutal zurecht.

gestern war beerdigung. ich hoffe, daß die familie das ganze irgendwie verkraftet, das zweite kind nicht zu früh und gesund zur welt kommt und die frau irgendwie die kraft findet, für ihre kinder und das leben da zu sein.

und ich hoffe, daß das niemandem von „meinen“ leuten passiert.
wie war noch das zitat von mascha kaléko? „vor meinem eigenen tod ist mir nicht bang. nur vor dem tode derer, die mir nah sind. wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?“
:confused:

gut, daß draußen grad die sonne scheint …

bookmark_borderschon wieder unterwegs

schnell noch zwei brötchen einwerfen, und dann gehts wieder auf achse.
den u.a. auftrag ausliefern, bei meiner „stiefomi“ vorbeischauen, die z.zt. den birkenweg hütet (und bei der ich mich sträflicherweise noch gar nicht gemeldet hab), bei hartmut im copyshop vorbeischauen und was kopieren, und dann nach albachten.
von da aus gehts um 5 auf nach hopsten, zum probenwochenende mit der bläservereinigung. samstag nachmittag klinke ich mich da dann für einige stunden aus, um zur generalprobe nach ibbenbüren zu fahren, wo sonntag abend dann das erste konzert über die bühne geht.
montag und dienstag dann da noch weitere konzerte, dienstag die erste seminarsitzung, nächste woche samstag dann noch die hochzeit von orchester-kollegen – und dann wirds hoffentlich deutlich ruhiger. 🙂