4 stunden leiden&sterben.

am donnerstag rief eine orchesterkollegin auf baltrum an, die zwei karten für die münsteraner premiere für „tristan und isolde“ überhatte. da philip großer wagner-fan ist, haben wir das sponante angebot angenommen und sind dann gestern nach kurzer pause und schnellem kofferauspacken direkt zum theater weitergefahren.

ich habs weder mit opern noch mit wagner, daher zieht philip immer mit einem albachener kollegen los, wenn es in münster, dortmund oder essen entsprechendes programm gibt.
so staunte denn auch der betreffende kollege, den wir im foyer trafen, um so mehr, daß er mich grad beim tristan antraf, der als eins der, hm, anspruchsvolleren werke wagners gilt. nun denn, so spielt nunmal der zufall. nur philip hinzuschicken, sodaß eine karte verfallen wäre, wär ja auch doof gewesen.
also erfolgte meine wagner-initiation halt mit tristan. wenigstens den stoff kenne ich ja halbwegs – man hätte die drei akte à 75 minuten durchaus auch straffen können … 8)
aber die musik war wirklich beeindruckend. ich überlege immer noch, wo sie die 28 waldhörner versteckt haben – zumindest klang es danach … 🙂

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