bücher 7–9/2026

seit dem letzten post dieser reihe gelesen:

berichte aus japan
band 1: eine reise ins reich der zeichen
band 2: ein zeichner auf wanderschaft
band 3: moga, mobo, monster
eine art zeit- und reise-tagebuch von igort, einem italienischen comic-autor, über seine persönliche geschichte mit japan.
aus dem klappentext des verlags: „Für viele Europäer ist Japan eine große Schatztruhe, gefüllt mit Kostbarkeiten, die es zu entdecken gilt. In den Neunzigerjahren hat Igort als einer der ersten westlichen Comiczeichner die Gelegenheit, aus dieser Schatztruhe zu schöpfen und für einen japanischen Verlag zu arbeiteten. Aus Igorts Aufzeichnungen, Skizzen und Fotos ist ein sehr persönliches Buch über Japan entstanden, in dem er seine Erlebnisse festhält und seiner Faszination für das Land und seine Kultur ein Gesicht gibt.“
einige zeichnungen haben mir sehr gut gefallen, einige geschichten fand ich interessant, aber alles in allem haben mich die bände nicht so „mitgenommen“ wie gedacht.
sie sind daher weitergewandert.

twelve post-war tales
wieder ein band mit kurzgeschichten von graham swift, den mein früherer kollege peter mir empfohlen und geliehen hat.
und wieder zwölf geschichten, die auf wenigen seiten eine ganze welt aufmachen. beeindruckend.

muffin und tört! auf geisterjagd
band 4 der herrlichen reihe von adam stower um den ruhe- und ordnungsliebenden kater und das klebrige kaninchen.
diesmal geht es um einen hausgeist, der verschwunden ist. oder noch nicht?

bretonischer glanz
dupins 15. fall, und wieder mit einer interessanten auflösung.
eine mittlerweile klassische sommerlektüre.
ich hatte diesmal danach hunger auf „was mit zwiebeln“. 🙂

death and the maiden
die reihe um die „mistress of the art of death„, die mir fred vor vielen jahren empfohlen hat, umfasst vier bände, habe ich viele jahre lang gedacht.
irgendwann habe ich dann herausgefunden, dass es einen fünften gibt: den hatte die autorin nicht mehr fertiggestellen können, aber eine ihrer töchter, die auch autorin ist, hat ihn zuendegeschrieben.
ein guter abschluss der reihe, und eine schöne urlaubslektüre in meiner augusturlaubswoche.
band 1 habe ich ende 2015 oder anfang 2016 gelesen, band 2 2016, band 3 auch, und band 4 2017.
nach gut zehn jahren schließt sich also der kreis.

mit snoopy duch den sommer
der nächste snoopy-band bei reclam!
und immer wieder hat man das gefühl, einige cartoons seien einem neu, obwohl man sich doch durch die snoopy-gesamtausgabe gelesen hat … 🙂

the shipping forecast: celebrating 100 years
vor 101 jahren wurde der shipping forecast zum ersten mal über die BBC ausgesendet.
dieses buch von meg clothier zeichnet seine geschichte nach und bettet ihn in die britische kulturgeschichte ein. ruhig, aber auch spannend und amüsant. ein ideales „bedside book“. 🙂

dead march in three keys
ein krimi aus dem jahr 1940 von peter curtis, i.e. norah lofts.
trotz des titels und der kapitelbezeichnungen als „first movement“, „second movement“ usw. geht es leider nicht im geringsten um musik. die geschichte ist aber ganz nett konstruiert.

the daugher of time
aus der josephine-tey-sammlung.
ein cold case, sozusagen: der inspektor liegt nach einem unfall im krankenhaus und langweilt sich. durch zufall fängt er an, sich mit richard III. zu beschäftigen, und es ergeben sich interessante erkenntnisse zur wahren geschichte der englischen royals.
mal was anderes! es wird einem etwas schwindelig in diesem clan-geflecht, aber die geschichte ist interessant aufgebaut, und hier und da gibt es amüsante einsprengsel.

mortelle adèle: « face de beurk » & « parents à vendre »
meine nichten kennen adèle schon länger, aus der stadtbücherei. aus dem frankreich-urlaub haben sie dann die originalen bände 8 & 19 mitgebracht, den ich beim hüten lesen konnte bzw. leihweise mit nach hause nehmen durfte.
sehr böse und sehr amüsant. 🙂

unnützes wissen französisch: französisch lernen mit kuriosen fakten und witzigen anekdoten
ein netter „landeskunde“-band querbeet durch frankreich und andere frankophone länder mit kurzen infos und kleinen quizen.
lässt sich gut „häppchenweise“ lesen, z.b. abends vorm einschlafen.

libraries in france
ein band von 1971, der mir in einem antiquariat in england über den weg gelaufen ist (vermutlich in der aston book farm).
ein interessanter, wenn auch „historischer“ überblick für das französische bibliothekswesen.
wird weiterwandern zu einem malis-kollegen in luxembourg, der sich für bibliotheksgeschichte interessiert.

twice around the clock
ein netter old-school-whodunnit von billie houston aus dem jahr 1935, neu rausgegeben von der british library.
schade, dass es ihr einziges buch geblieben ist.
warnung: im laufe der geschichte kommt eine katze unter grausamen umständen um.

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