Kategorie-Archiv: computer

„die welt der apps“ jetzt in blackberry

jahrelang hatte ich ein android-handy.
und hätte es auch gerne behalten. auch gerne von sony.
aber sony will leider keine geräte mit hardware-tastatur mehr bauen.
also bin ich jetzt zu einem blackberry classic gewechselt.

ich hatte mir den umstieg etwas einfacher vorgestellt, weil ich dachte, daß man per google-play-store alle android-apps auch auf ein blackberry bekommt.
dem ist aber nicht so: offiziell ist nur der amazon-appstore zugelassen, und der hat nur einen (gefühlt: bruch-)teil der apps aus dem play-store.
da ich aus sicherheitsgründen aber nur im ausnahmefall apps aus nicht-offiziellen installieren will, setzen der amazon-appstore und die „blackberry world“ meiner apps-installation einen z.t. limitierenden rahmen.

aber immerhin kann ich überhaupt nach lust und laune apps installieren: auf dem alten sony-handy war der speicher mit den default-apps schon so voll gelaufen, daß man kaum noch was eigenes installieren konnte …

hier nun als note to myself und to whom it may concern meine derzeit installierten apps.

via blackberry world

via amazon-store

via direktinstallation

bislang nicht installierbar
… da nicht in der blackberry world oder im amazon-appstore verfügbar

  • wlan zeitgesteuert an-/abschalten
    • auf einem android-gerät geht das z.b. mit tasker; es gibt auch blackberry-aktions-apps wie z.b. "actiontrigger", aber blackberry-geräte sind – warum auch immer – so abgesichert, daß apps nicht an den wlan-schalter kommen und man daher alles mögliche triggern kann, aber leider nicht "wlan an/aus"
    • wäre für mich praktisch, um z.b. keinen allzulangen zeitverzug bei whatsapp-nachrichten zu haben; mein handy ist nicht durchgehend online, weil ich meistens an einem online-desktoprechner oder in der nähe eines tablets sitze
  • münster:app (steht bislang nicht im amazon-store zur verfügung; ich habe eine frühere version per apk-datei von den stadtwerke-entwicklern erhalten, aber die aktuelle version konnten sie auf einem blackberry nicht testen, daher haben sie sie konsequenterweise nicht rausgegeben)
  • chrome (wäre praktisch für die synchronisierten bookmarks)
  • meebo (da die meisten leute mittlerweile auch anderweitig schnell erreichbar sind, nicht allzu tragisch)
  • audioguide münster [kategorie "wäre nicetohave, aber nicht lebensnotwendig" :)]
  • ezPDF reader pro (müsste ich via amazon noch einmal bezahlen; so wichtig ist es auf dem handy dann doch nicht :), zumal es dafür eine ausreichende geräte-eigene app gibt)
  • mypantone (müsste ich wohl auch noch einmal zahlen; kann ich mit meinem android-tablet nutzen, was ausreicht)
  • naviki
  • wwu (die app ist vom markt genommen wirden, da die WWU-homepage jetzt ein responsives design hat.

#RSS

… über @jplie an den tweet von @t3n geraten und von @kkugelmann dazu inspiriert worden, auch einen kurzen blogpost über meine rss-feed-nutzung zu schreiben. 🙂
vermutlich fallen mir über die nächsten tage noch ergänzungen ein; trage ich dann nach.
letzte aktualisierung dieses posts: 12.1.2016.

ich bin ein großer fan von RSS-feeds, weil man sich damit problemlos über hunderte von informationsquellen auf dem laufenden halten kann.
wenn ich versuche, anderen das zu erklären, verwende ich meistens das bild einer online-zeitschrift, in der nur inhalte stehen, die mich interessieren, und in der ich jederzeit blättern kann, egal wo ich bin. und ich muß nur das leseprogramm aufrufen und nicht alle x quellen abklappern, um zu erfahren, ob es etwas neues gibt.

informationsquellen sind für mich z.b.:

  • blogs und magazine (neue posts/beiträge)
  • podcasts (neue folgen)
  • comics (neue folgen)
  • foren (neue diskussionsbeiträge)
  • änderungen an websites (z.b. neue einträge auf der startseite eines uni-instituts „meiner“ fächer)
  • fachzeitschriften (neue hefte/artikel)
  • fortbildungsveranstaltungen und tagungen (z.b. via library-training.de)
  • suchanfragen in suchmaschinen und datenbanken (neue ergebnisse)
  • social-bookmark-systeme wie bibsononmy oder delicious (neue einträge zu tags oder von nutzern, die mich interessieren)

facebook-accounts per rss zu verfolgen ist leider mittlerweile kaum noch möglich; twitter-accounts oder -hashtags könnte man per rss verfolgen (z.b. mit twittRSS.me), aber das mache ich per twitter-client und listen.

tools, die ich nutze:

feeds lesen
feedly (desktop & android)
gNewsReader (blackberry)
notiz-apps wie evernote, pocket o.ä. nutze ich in diesem zusammenhang nicht. artikel, die ich später lesen will, schicke ich mir per mail oder setze sie in feedly wieder auf „ungelesen“.
zu backup-zwecken sichere ich ab und an die OPLM-datei.

passwortgeschütze feeds lesen
freemyfeed
outlook

feeds für seiten ohne eigenen feed erstellen lassen
„page2rss“ wurde leider im frühjahr 2016 eingestellt.
die brauchbarste alternative ist für mich deltafeed; es gibt auch rssscrpr, fivefilters oder ChangeDetection.

feeds zusammenführen und/oder filtern
feed.informer
ich nutze zusammengeführte feeds z.b. auf „meinen“ ulb-fachinformationsseiten für aktuelle meldungen und infos aus den fächern (z.b. für sprach- und literaturwissenschaft).
yahoo pipes wurde ende september 2015 leider eingestellt, daher mußte ich einen anderen dienst suchen. feed.informer ist für das, was ich machen will, die bislang beste lösung, die ich gefunden habe.
update 6/2017: es gibt ein neues tool, das die yahoo pipes wieder aufleben lässt: pipes. es ist derzeit noch im anfangsstadium. ich bin momentan mit feed.informer zufrieden, aber ich werde pipes mal im auge behalten. 🙂

feeds aufräumen
der inoreader verfügt über eine statistik, in der unter anderem angezeigt wird, wann es zu einem feed den letzten eintrag gegeben hat.
wenn man einen anderen reader zum lesen verwendet, kann man dort seine OPML-datei exportieren, sie im inoreader auswerten lassen und dann entweder veraltete feeds im lese-reader löschen oder sie in inoreader löschen, die OPML-datei exportieren und im lese-reader importieren. (allerdings gehen dann ggf. die informationen zu ungelesenen feeds verschütt.)

versorgung readerloser menschen
blogtrottr
damit bekommt z.b. meine mama jeden tag das wdr-zeitzeichen in ihr mail-postfach geliefert 🙂

ich habe eine prezi zum thema RSS angelegt. ideen zur ergänzungen und verbesserungen immer gern!

schöner packen.

ladekabel für das eine handy, ladekabel für das andere handy. für das tablet. für die elektrische zahnbürste. für den/kamera-akku(s). für das netbook.
ihr kennt das.

man kommt dann irgendwann auf die idee, alles, was man an kleinen taschen und täschchen hat, zusammenzusuchen, um die kabel darin zu verpacken, damit sie nicht komplett lose im koffer herumfliegen.
dann stellt man fest, dass man zwar viele schöne kleine taschen hat, bei den meisten aber schon nach anderhalb handy-ladekabeln schluss ist.

während man dann im rahmen eines mehrwöchigen urlaubs mit oft wechselnden hotels ständig den koffer ein- und wieder auspackt, stellt man zudem fest, dass keins der vorhandenen taschen das format hat, genau in die griffstangenbedingten breiten rillen im inneren des koffers zu passen. was aber zur ausnutzung des koffer-raums sehr praktisch wäre.

mit solchen überlegungen vertreibt man sich dann die zeit beim im-stau-stehen auf der rückfahrt aus dem urlaub.

der nächste urlaub kann aber jetzt ganz entspannt kommen: denn wenn man das glück hat, jemanden zu kennen, der solche taschen in wunschgröße und wunschstoff herstellen kann – dann ist das problem ganz schnell gelöst! 🙂

dank meiner orchesterkollegin martina, die hinter dem label „muku kreativ“ steckt, habe ich nun zwei perfekte reisezubehörtaschen mit genau der richtigen größe und in einem fröhlichen graugestreift:

muku_ladekabeltaschen_grau-gestreift_klein

und da sie nicht nur praktisch, sondern aufgrund des stoffs auch sehr kuscheligweich sind, könnte ich mir gut vorstellen, dass sie auch bei nicht-koffer-gelegenheiten verwendung finden werden. vielleicht sogar für einsätze ganz ohne kabel. 🙂

falls auch ihr kleinkram oder bücher oder ebookreader oder ladekabel oder geld oderwasauchimmer zu verpacken habt: nicht verzagen, martina fragen! 🙂

„mein erstes mal“. heute: ipod touch & die welt der apps

neulich habe ich durch zufall — naja, um genau zu sein, durch meinen kleinen bruder 🙂 — erfahren, daß der ipod touch via wlan ins internet gehen kann und überhaupt eigentlich ein iphone nur ohne telefon ist.
aufgrund der tatsache, daß mein papa einen ipod touch hat, den aber nicht täglich braucht, habe ich ihn „zu wissenschaftlichen zwecken“ ausleihen können. 🙂

als note to myself hier eine übersicht der apps, die ich bislang ausprobiert habe und für brauchbar halte (liste wird laufend aktualisiert).
ich plane zwar, im laufe des jahres zu einem android-handy zu wechseln und — wenn’s geld reicht 🙂 — ein android-tablet zu erstehen, aber man weiß ja nie, wofür eine liste nützlicher iOS-apps noch alles gut sein kann. und sei’s nur als vorlage zur suche nach android-äquivalenten. 🙂

„electronic mail“

eine aufgabe für malis2010 ist ein kurzer überblick über die geschichte der it-nutzung in der eigenen einrichtung.
beim sichten alter zeitungsartikel dazu fand ich gerade in einem leider nicht datierten artikel, vermutlich aus der WN, diesen schönen absatz:

Auf Wunsch und gegen eine geringe Gebühr können Studierende auch in der UB einen elektronischen Briefkasten anlegen. Damit können sie Informationen von internationalen Datenbanken empfangen oder mit anderen Nutzern der Informationssyteme weltweit über „Electronic Mail“ kommunizieren.

das waren noch zeiten … 🙂

feeds online lesen

das letzte gelesene-feeds-abgleich-gewiggel hat mir gereicht: ich bin jetzt zu einem online-feedreader gewechselt.

vor einiger zeit hatte ich mit feedreader angefangen, 2005 bin ich zu greatnews gewechselt und im letzten sommer zum rss-bandit.
vor weihnachten dann neben anderen urlaubs-vorbereitungen: die aktuelle feedliste als opml-datei exportieren und zu hause in den feedreader importieren.
soweit kein problem, aber: der reader zu hause holt sich einfach alle noch erreichbaren rss-einträge, unabhängig davon, was ich schon gelesen hatte und was nicht. das macht die sache zum einen bei einem „lesestart“ (z.b. zu beginn eines urlaubs zu hause und bei ende des urlaubs im ulb-büro) immer ziemlich aufwendig; zum anderen habe ich mich in diesem urlaub ans surfen auf’m sofa (dank netbook und wlan-fähigem router) gewöhnt, und da wäre es natürlich auch nett, auf die feeds zugreifen zu können. dazu kommen ab märz meine malis-bedingten touren nach köln, wo es ja hoffentlich auch internet geben wird und zwischendurch vielleicht auch zeit fürs feeds-lesen.

ich hatte noch einen account bei bloglines [edit: der link tuts nicht mehr, da bloglines eingestellt wurde] und hab mich daher heute mittag zunächst mal damit befaßt, aber die bedienung gefiel mir nicht sonderlich.

dann mal den google reader ausprobiert – und dabei werde ich jetzt erstmal bleiben.
relativ übersichtlich, und die bedienung v.a. im hinblick auf „als gelesen markieren“ finde ich gut.
es gibt zwar einige lästige kann-das-programm-nicht-details, aber die lassen sich umgehen:
– passwortgeschützte links lassen sich via freemyfeed einbauen (vgl. z.b. hier), und
– ordnerumbenennungen lassen sich via anlegen eines neuen ordners mit dem gewünschten namen und „umhängen“ der feeds durchführen (vgl. z.b. hier).

was ich noch nicht ganz verstanden habe ist das mit den „öffentlichen seiten„. man kann für empfohlene artikel und für als öffentlich markierte ordner jeweils öffentliche seiten machen, aber sowas wie eine übersichtsseite für empfehlungen und freigegebene ordner scheint es nicht zu geben (oder ich hab sie noch nicht gefunden).

aber auch ohne so eine seite wird für mich ab heute das feeds-lesen von verschiedenen rechnern aus sehr viel einfacher. 🙂

qr-codes mit dem handy auslesen – jetzt auch mit meinem.

ich finde die sache mit den qr-codes nachwievor sehr spannend, auch wenn sie hierzulande noch nicht wirklich verbreitet sind.
ein artikel in der „publisher“ hat mich vorhin auf die idee gebracht, nochmal die sache mit einem code-reader für mein handy anzugehen.
die meisten reader-programme sind nämlich für mein handy-modell nicht geeignet, aber der beetagg-reader ist es.
und da ich mit meinem handy nicht ins internet gehe, benötige ich die möglichkeit, die anwendung herunterzuladen und über den rechner zu installieren.
die jad-datei gibts auf der beetagg-seite; wie man auch an die jar-datei kommt, steht in diesem forums-thread, und mit der wunderbaren handyverwaltungssoftware „myphoneexplorer“ ist die installation via „java-anwendung hochladen“ auch kein problem.

jetzt kann ich also endlich auch meinen eigenen qr-code lesen. 🙂

qr-code www.voss.ms