bookmark_borderweltliche bücher 8 – 12/2020

… seit dem letzten post dieser reihe gelesen:

touché 7500 & touché 8000
auch wenn man die comics schon aus der taz kennt, sind sie immer wieder ein amüsantes vergnügen. 🙂

a bitter feast
band 18 der reihe um gemma james und duncan kincaid von deborah crombie.
brilliant as ever!
aus mir unerfindlichen gründen hatte ich die großdruck-ausgabe erwischt. macht das lesen mit gerade gehaltenem kopf beim frisör etwas einfacher, aber ist ansonsten eigentlich noch nicht notwendig. 🙂

101 dinge, die man über die luftfahrt wissen muss
im frühjahr habe ich zufällig den band „101 dinge, die man über unimog wissen muss“ gefunden, und darüber bin ich dann zu diesem werk über’s fliegen gelangt.
da ich die ganze logistik und technik rund ums fliegen faszinierend finde, corona-bedingt aber die beiden eigentlich geplanten flugreisen zu zwei tagungen in diesem jahr entfallen sind, gabs als kleinen ersatz dieses interessante und nett geschriebene buch.
für mehr flugzeug-content: der autor betreibt auch ein
deutsches
und ein englisches blog, eine facebook-seite und einen instagram-account.

la première enquête de maigret
die ersten maigret-krimis habe ich vor jahrzehnten gelesen.
als ich in 2018 in lille war, ist mir die neuausgabe von le livre de poche über den weg gelaufen: schön gestaltete kleine bändchen. der beginn einer neuen sammlung … und der 2020er-urlaub in frankreich konnte helfen, sie ein wenig auszubauen. 🙂
in diesem band begleiten wir den noch jungen maigret bei seinem ersten fall — der direkt einige komplikationen mit sich bringt.

c’est mon arbre
squirrelcontent! 🙂
ich zitiere einfach mal die im verlinkten BNF-katalogeintrag vermerkte kleine rezension, die alles wichtige sagt: „Un écureuil quelque peu possessif désigne sa propriété : c’est SON arbre, ce sont SES pommes de pin et pas question de partager ! Au contraire il est bien décidé à les protéger, jusqu’à édifier un mur autour de SON territoire… Et si au-delà du mur, existaient des arbres encore plus beaux, des pommes de pins meilleures encore ? Une dénonciation par l’absurde de l’instinct de propriété si fort chez les enfants… et les plus grands, voire les plus grands de ce monde ! Les expressions de l’écureuil sont irrésistibles. Un album qui se prête merveilleusement à la lecture à haute voix. Fort, drôle et percutant.“
es gibt z.b. von der Brumath Mediatheque eine lesung auf youtube, und auch eine „auslegung“ der Association L.I.R.E. in le havre.
das buch ist von 2019; in 2020 soll laut website des autors ein zweites buch mit dem eichhörnchen erscheinen – ich bin gespannt! 🙂

mohaidin
in einem second-hand-laden in lüdinghausen ist mir dieses kleine, feine schaf-buch über den weg gelaufen. ein paar bilder gibt’s hier.

das schaf charlotte
charlotte ist ein schaf „pas comme les autres“ – und, als es eines tages darauf ankommt, sehr mutig!

moutons d’aujourd’hui
ein fund in einem schönen antiquariat in der normandie.
alles, was man in sachen schafaufzucht stand 1950 wissen muss! 🙂
ein foto des covers gibt’s hier.

hoch, hoch, hoch oben im baum
ein nettes buch mit einem großen baum, einem eichhörnchen, vielen anderen tieren und vielen klappen und durchguck-löchern. #squirrelcontent. 🙂

le chien jaune
einer dieser sehr „atmosphärischen“ maigret-krimis: man kann das november-wetter in concarneau förmlich fühlen.
spoiler: für den hund geht es nicht gut aus. 🙁

the wyndham case
ein schöner kirmi mit „bibliotheks-bezug“ von jill paton walsh.
vielleicht ein paar viele zufälle, aber interessant konstruiert.
ich werde die anderen drei bände der reihe auch lesen.

geschichte der abendländischen bibliotheken
dieses buch stand dank meines papas schon seit jahren in meinem „noch zu lesen“-regal, und irgendwie hatte ich nun endlich mal lust drauf, wie auch auf die beiden in dieser liste folgenden.
ein umfassender überblick, nicht nur chronologisch und historisch, sondern manchmal auch philosophisch. „ein jochum“ halt.

bücherwelten
eine schöne sammlung zum thema „leben mit büchern“.
allerdings finde ich einige der privatbibliotheken beeindruckend, äh, hässlich, und bei den in die sammmlung aufgenommenen künstler:innen fragt sich, was sie eigentlich dafür qualifiziert, angesichts der paar bücher, die auf den bildern zu sehen sind. macht manchmal eher den eindruck, als wäre „die autorin kennt diese person halt“ ein aufnahmekriterium gewesen.

das buch: eine illustrierte geschichte
ein weiterer fall von „schon lange im zu-lesen-regal“. 🙂
ein schöner überblick von der erfindung der „bausteine“ schriftlicher überlieferung bis hin zu ihrer digitalisierung. das werk ist von 2012 und damit schon ein paar jahre alt, aber ersten wichtigen aspekte des „digitalen zeitalters“ sind bereits erfasst.

bücher: vom papyrus zum e-book
noch „ein jochum“: eine sehr ausführliche technik- und kulturgeschichte des buches mit detaillierten überlegungen zu den verschiedenen „zeitaltern“ des buches. weniger bilder als in der „illustrierten geschichte“, aber mehr informationen und historische einordnungen.

un peu beaucoup
ein buch, das niedlich anfängt, aber traurig endet. 🙁
ein paar bilder und links hier.

snoopy!
ein großartiges (und großes!) buch: das gesamtwerk aller peanuts-comics mit snoppy!
für ein subjektives best-of siehe diesen thread.
ich würde das buch, müsste ich mich noch einmal entscheiden, im englischen original wählen: die deutschen übersetzungen klingen manchmal etwas arg, hm, behäbig.
aber über gocomics kommt man ja an die originale dran, und dank der datumsangaben im buch kann man die englischen äquivalente schnell finden. (in den meisten fällen „matchen“ die datumsangaben; manchmal nicht wg. tippfehler im buch [die sich z.b. bei jahresangaben dann aus dem kontext korrigieren lassen], manchmal aus unbekannten gründen.)

fieldwork fail: the messy side of science
ein blick hinter die kulissen, was bei feldforschung alles schiefgehen kann.
wenn man nicht selbst betroffen ist, sehr amüsant! 🙂

scientists in lockdown
wie sieht es aus, wenn wissenschaftler:innen im heimbüro arbeiten?
ein großartiges kleines buch.

brel: der mann, der eine insel war
eine biographie zu jacques brel, mit dem ich mir vor jahren viel beschäftigt habe. (und der, neben patrick bruel und über ihn etwas barbara sowie einer handvoll lieder von francis cabrel, mein einziger kontakt zum französischen chanson ist – da gibt es noch unendlich viel zu entdecken …)
der schreibstil des buches ist manchmal etwas anstrengend blumig bis pathetisch. dennoch bekommt man einen guten überblick über leben und werk von brel – und seiner, um es milde auszudrücken, wohl recht anstrengenden persönlichkeit.
note to myself: nächstes jahr wieder mehr brel hören.

a piece of justice
band 2/4 der reihe um imogen quy von jill paton walsh. (band 1 siehe weiter oben in dieser liste.)
wieder interessant konstruiert, und garniert mit einigen amüsanten uni-leben-skurilitäten. 🙂

faszination flughafen
ein bildband über 21 besondere flughäfen mit fotos, kurzen portraits und planzeichnungen.
ein schöner querschnitt und interessante bilder. bei den plänen hätte ich mir ein wenig mehr infos/legenden gewünscht, aber das wäre vermutlich ein thema für ein weiteres buch.

klassiker des produktdesign
ein umfangreiches kleines reclam-buch, das auf je einer doppelseite eins von 150 produkten quer durch die welt der möbel und einrichtungsgegenstände vorstellt.
aufgrund des formats sind die abbildungen z.t. sehr klein, und in den schwarzweiß-fotos sind manchmal details nicht gut zu erkennen.
aber die sammlung gibt einen guten überblick, und wenn man sich für einzelne objekte interessiert, kann man sich ja weitere informationsquellen beschaffen.
bleibt nur die frage: warum heißt es im titel nicht „des produktdesign*s*“?

bookmark_bordertweets | kw 2020.52


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bookmark_border#Tools: Screenshot-Werkzeuge

Screenshot sind bekanntlich etwas, das man in den diversesten Kontexten gebrauche kann.
Hier ein paar Tools dafür.

Möchte man Elemente von Websites aufnehmen, bieten sich Browser-Add-ons an.
In Chrome nutze ich z.B. die Erweiterung Fireshot, in Firefox Nimbus Capture.
Solche Add-ons bieten sich z.B. an, wenn man ganze Websites erfassen will.

Wenn es um Programmfenster außerhalb des Browsers geht, braucht’s andere Tools.
In Windows 10 geht das mit „Bordmitteln“: Die Tastenkombination Windowstaste + Shift + s ruft das Tool Ausschneiden und Skizzieren auf (den Nachfolger vom Snipping Tool), mit dem man einen Ausschnitt wählen kann. Das Bild wird dann in der Zwischenablage gespeichert; wenn man auf die entsprechende Meldung klickt, kommt man in einen Editor, mit dem man den Ausschnitt z.B. mit Markierungen versehen kann. (In den Einstellungen kann man übrigens auch die Option wählen, dass das Tool über die Druck-Taste aufgerufen wird.)
Ein eigenständiges Programm ist z.B. Screenpresso aus Frankreich, das ich seit Jahren nutze. Man dann damit bei Bedarf auch Screencasts aufnehmen. Die gratis-Version reicht im Normalbetrieb völlig aus.
Eine Open-Source-Alternative ist z.B. Greenshot.

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Dieser Beitrag ist Teil des „netzwerkeln“-Adventskalenders 2020. #netzadvent2020

bookmark_borderwas schön war | kw 2020.51

eichhörnchen-iges in der tageszeitung.
zwei tage urlaub.
was zum lesen, ansehen und hören zum bliss-system. und anschließend blättern in meinem bliss-buch.
gemeinschaftliche überlegungen und mutmaßungen zum „drawing room“.
sehr leckere handgemachte plätzchen.
die reihe „bibliothekare im home-office“ der stuttgarter kolleg:innen.
ein buch über jacques brel.

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bookmark_border#Tools: Browser-Add-ons für RSS-Feeds und Tools für Seiten ohne Feed

Vor ein paar Tagen ging es hier ja um RSS-Feed-Aggregatoren.
In diesem Post soll es um einige kleinere Tools gehen.

Wenn man nur ein paar Feeds abonnieren will, lohnt es sich eventuell nicht, einen gesonderten Feed-Reader dafür zu nutzen, sondern man kann dafür Browser-Add-ons nutzen, mit denen man sie einfach im Brower lesen kann.
Dazu eignet sich z.B. FeedBro für Chrome oder Firefox.
Aber auch für Nutzer eines Feed-Readers kann FeedBro eine praktische Ergänzung sein: Es kann auch passwortgeschützte Feeds „verwurschten“, was viele Reader nicht können.

Manchmal wird auf einer Seite nicht angegeben, ob es auf ihr überhaupt einen Feed gibt.
Man kann die Adresse der Seite dann einfach in einem Feed-Reader eintragen, der dann nachsieht, ob es einen gibt.
Wenn man sich den Umweg aber sparen will, können z.B. die Chrome-Erweiterung Syndication Feeds oder die Firefox-Add-on Awesome RSS helfen: Sie zeigen rechts in der Adresszeile oder im Erweiterungen-Icons-Menü an, ob es einen oder mehrere (oder keinen) Feed gibt.

Es gibt viele Seiten ohne Feed, die man aber dennoch auf neue Meldungen oder andere Änderungen „monitoren“ will.
Dafür kann man z.B. die Chrome-Erweiterung Page Monitor Pro oder das Firefox-Add-on Update Scanner nutzen.

Möchte man Änderungen an „gemonitorten“ Seiten nicht im Browser, sondern auch über einen Feed gemeldet bekommen, gibt es auch dafür Tools: zum Beispiel Deltafeed, FiveFilters oder Visualping.
Und wenn man Leuten in sozialen Medien per RSS folgen möchte, geht das z.B. mit twittRSS.me oder RSS.app.

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Dieser Beitrag ist Teil des „netzwerkeln“-Adventskalenders 2020. #netzadvent2020

bookmark_borderwas schön war | kw 2020.50

unser beitrag zur zweiten adventssonntag-folge des „klingenden adventskalenders“ der stiftung „bürger für münster“.
die erste aufnahme der sendung „rendezvous chanson“ mit einem anderen programm als die letzten jahre (weil das bisherige, der WDR-radiorecorder, eingestellt wird).
schon seit dem 1.12.: mein numismatischer adventskalender.
die GND-krippe. 🙂
eine veranstaltung in sachen open access „in berlin“.
ein urlaubstag.
ein meissner-cartoon zur aktuellen lage.
eine interessante erkenntnis in sachen diversität in der wissenschaft.
ein grau als pantone-farbe des jahres 2021.
überraschungseichhörnchenpost!
dass ein buch und zwei kameras über twitter ruckzuck neue besitzer:innen gefunden haben.
geschenkeeinpacken.