Kategorie-Archiv: bibliothek

regensburg 2017

nach 2012 und 2015 ging es in diesem jahr mal wieder nach regensburg, zum RVK-anwendertreffen.

zum anwendertreffen siehe die tweets zu #RVK17 (oder den blog-digest).
interessanter kleiner exkurs: überlegungen zu einer neuen bibliothekarischen schriftenreihe. 🙂

für die touristische akte hier meine where-abouts und notizen für’s nächste mal.

vorbereitung

gesehen / gewesen / gemacht / gefunden

  • wurstkuchl: was leckeres auf die hand. 🙂
  • besucherzentrum weltkulturerbe im salzstadl: kleine, gut gemachte ausstellung zur innenstadt
  • kunstforum ostdeutsche galerie: aufgrund von arbeiten an der ausstellung zwar nur die erste etage zu sehen, aber man hat einen guten eindruck von der „bunten mischung“ der sammlung bekommen
  • staatliche bibliothek: kleine ausstellung zu luther & buchdruck
  • schau hi: nachwievor ein ganz fürchterlicher laden! 🙂 aber ich habe schonmal ein weihnachtsgeschenk für muttern gefunden. 🙂
  • zookies: mitbringsel und weihnachtsgeschenk für den hund in unserer familie gefunden. 🙂
  • keramik weissenseel: beim vorbeilaufen in einen grau-türkisfarbenen becher verliebt – aber mein rucksack war nicht die richtige transportmöglickeit dafür. nach der rückkehr von zu hause eine mail geschrieben, ob man auch per post liefert: man liefert, und ich habe jetzt zwei wunderschöne neue becher. 🙂
  • café prinzess: sehr oldschool, dieses café — aber leckerer kuchen. 🙂 dieses mal habe ich nicht nur pralinen für die daheimgebliebenen gekauft, sondern auch ein blätterkrokrant für mich. seeeehr lecker. 🙂
  • amore, vino & amici: ein geschmackvoll eingerichtetes und leckeres italienisches restaurant in der innenstadt
  • hotel wiendl, universitätsstraße 9: praktisch gelegen zwischen innenstadt und uni (allerdings auch eher oldschool)
  • ub regensburg: so ein betonklotz wird mit den jahren nicht schöner. aber es wird jetzt hier und da saniert; die neue pizzeria in der mitte des campus ist hübsch geworden. 🙂

für nächste male

mein hörnchen

als ich früherTM seminare und schulungen zum wissenschaftlichen arbeiten oder zur literaturrecherche gegeben habe, hab ich immer gedacht: „man bräuchte ein paar lustige bilder, um die folien etwas aufzupeppen“. so wie mein papa früher in seinen dermatologischen vorträgen dias (!) mit mickey mouse & co. einfügte, um das publikum zwischendurch aufzulockern. 🙂

vor allem beim thema literaturrecherche mußte ich dabei immer an ein eichhörnchen denken: das motto „suchen, stöbern, sammeln, sichten“ trifft ja auch auf ihren arbeitsalltag zu, soweit man den als stadtkind mitbekommt. 🙂
da ich leider überhaupt nicht zeichnen kann, habe ich mir in diesem frühjahr ein herz gefaßt und die illustratorin, die das wunderbare buch „an Dich“ gemacht hat, gefragt, ob sie auch auftragsarbeiten und eichhörnchen zeichnet. sie selbst hatte grad keine zeit, aber ihre mitarbeiterin saskia kunze hat sich der idee angenommen und auf basis meiner ideen und kritzeleien ein wunderbares hörnchen entwickelt.

der projektname war ursprünglich „das uni-hörnchen“. aber es ja auch abseits der wissenschaft viel zu tun, zu sammeln und zu sortieren gibt, nenne ich es jetzt einfach „mein hörnchen“. 🙂
die motiv-ideen haben sich an den verschiedenen stationen der literatursuche orientiert, daher stellen wir sie mal in dieser reihenfolge vor:

violas hörchen 1 man bekommt ein thema für ein referat oder für eine hausarbeit. und läuft erstmal ein bißchen aufgeregt und noch ohne großes konzept durch die gegend …
violas hörchen 2 … dann macht man sich nach den ersten erkenntnissen eine liste, mit der literatur, die man besorgen muß …
violas hörnchen 3 … und läuft hin …
violas hörnchen 4 … und her …
violas hoernchen 5 … (münsteraner studis kennen das – stichwort zweischichtiges bibliothekssystem: von einer bibliothek zur nächsten …
violas hörnchen 6 … zwischendurch zur zentralbibliothek, dann wieder in eine institutsbibliothek, in der man schon war, weil es da noch ein weiteres werk gibt …
violas hoernchen 7 … dann zur nächsten institutsbibliothek, und zwischendurch zwei fernleihen aufgeben …
violas hoernchen 8 … bis man einen großen haufen beute beisammen hat.
violas hoernchen 9 der wird dann sorgfältig sortiert …
violas hoernchen 10 … und abends schläft man mit der schönsten nuß im arm völlig fertig ein. 🙂

für meine nächste schulung habe ich also jetzt schönes bebilderungsmaterial. und die oben verlinkte prezi werde ich bei gelegenheit damit auch anreichern. 🙂
nachtrag: es sind noch zwei bilder dazugekommmen:


hoernchen_von-vorne   hoernchen_von-oben_kastanie

🙂

OBR.

für die vollständigkeit der akten hier die fortsetzung der datumssammlung aus 2013:
16.1.2013 bibliotheksrätin auf probe, 16.1.2014 bibliotheksrätin, 1.4.2015 übernahme der leitung der abteilung „geisteswissenschaften 2“ im dezernat wissenschaftliche bibiotheksdienste der ULB, 1.9.2015 oberbibliotheksrätin.
damit dürfte die sammlung von abkürzungen rund um meinen namen nun erstmal abgeschlossen sein. 8)

OBR

england 2015

nach 2005, 2013 und 2014 stand dieses jahr die vierte england-tour an.

in diesem jahr zum ersten mal mit bulli – zum einpacken der verwandtschaft für den abstecher nach wales oder zu geburtstagsabendessenfahrten sowie für die diversen mitbringsel-einkäufe sehr praktisch. 🙂

für die akten hier wieder unsere whereabouts.

mit * versehene orte/läden/einrichtungen finde ich empfehlenswert.

been there, done that

libraries come by

notes & thoughts

  • mit getrennten kalt- und warm-wasser-hähnen komme ich noch nicht wirklich zurecht. es hat schon seinen grund, daß sich auf dem festland die mischbatterie durchgesetzt hat … 🙂
  • in vielen bussen (zumindest in cambridge) gibt es keine ansage oder anzeige der nächsten station, und die haltestellen sind nur relativ klein beschriftet. das macht es für touristen recht, äh, spannend, die richtigen stationen zu erwischen. und man merkt mal wieder, wie verwöhnt man von den münsteraner bussen ist. 🙂
  • der übermäßige gebrauch von wc-reinigern scheint ein zeichen für sauberkeit von restaurant- und b&b-toiletten zu sein. sehr, äh, atemberaubend. #puh
  • in england sind viel mehr radfahrer mit high-visibility-klamotten unterwegs als in deutschland. auch im frühjahr. (könnte daran liegen, daß sie auch mehr freiwild sind als in deutschland.) so gibt es dann auch viel werbung für entsprechende produkte. interessant fand ich die „life paint“ von volvo und die klamotten der marke „proviz„.

next time

cambridge: this is a library

“Erfolgreich recherchieren: Linguistik”

Nach dem Band “Erfolgreich recherchieren: Germanistik” ist nun bei DeGruyter auch der Band zur Linguistik vom gleichen Verfasser erschienen.

Von meinen Anmerkungen zum Germanistik-Band gelten für den Linguistik-Band analog die folgenden Punkte:

  • Bezeichnung der drei Abschnitte
  • Bezeichnung OPACfür den heute „normalen“ elektronischen Bibliothekskatalog
  • Übersetzung von drill-down als „Bohrung“
  • QR-Code zu klein
  • RSS-Feeds erwähnt aber nicht weiter erläutert
  • Open-Access erwähnt aber nicht weiter erläutert
  • Hinweis auf’s Verstehen des Zustandekommens von Trefferlisten
  • Suche in Klassifikationen
  • Goldkörnchen
  • Behandlung der Wikipedia

Ergänzend einige weitere Anmerkungen:

Auch diesem Band wünsche ich, daß er vielen Studierenden sprachwissenschaftlicher Fächer eine Hilfe ist – und daß er regelmäßig überarbeitet und aktualisiert wird.
Wobei zu überlegen wäre, ob, wie eine ULB-Kollegin im Gespräch darüber anmerkte, das gedruckte Buch für Werke dieser Art heutzutage noch die richtige Publikationsform ist.
Aber sie ist auf jeden Fall auch heute noch ein guter Anfang für den Einstieg in das Thema Recherchieren.

„was hat OE/PE mit polarforschung gemeinsam?“

diese frage findet sich im titel eines beitrags zum thema organisations- und personalentwicklung (OE/PE) von elke roesner, zb med, zu einem sammelband namens „neue führungskräfte in bibliotheken: erfahrungsberichte aus der praxis„.

beantwortet wird sie durch das folgende zitat, das das thema „führung“ in einem satz zusammenfaßt:

„gib niemals auf, habe keine angst zu führen, folge deiner inneren stimme und vergiss nie, dass es um menschen geht.“
ernest shackleton, polarfoscher

(falls jemand die original-quelle dieses zitats im werk von shackleton kennt, freue ich mich über eine nachricht.)

„Erfolgreich recherchieren: Germanistik“

Der Verlag De Gruyter hat mir freundlicherweise ein Dozenten-Exemplar des Germanistik-Bandes der neuen Reihe „Erfolgreich recherchieren“ zur Verfügung gestellt.
Zeitlich kommt das ganz passend: Ich habe vor kurzem die ULB-„Fach im Fokus“-Seite zur Germanistik überarbeitet und bin daher grad „drin im Thema“.

Ich will hier keine ausführliche Rezension verfassen, da ich nicht genug andere Ratgeber dieser Art kenne, um Vergleiche anstellen und den DeGruyter-Band in die „Recherche-Ratgeber-Landschaft“ einordnen zu können.
Ein paar Gedanken, die mir während der Lektüre kamen, seien hier aber festgehalten.

  • Die Bezeichnung der drei Abschnitte des Buches, „Basics, Advanced, Informationen weiterverarbeiten“, erscheint mir etwas inhomogen. Was „triadischeres“ fällt mir aber auf die Schnelle auch nicht ein.
  • Ist die Bezeichnung OPAC für Bibliothekskataloge wirklich noch aktuell? Die Abgrenzung Zettelkatalogelektronischer (Online-)Katalog, für die OPAC genutzt wurde, hat sich ja mittlerweile dahin verschoben, daß nicht mehr die elektronische, sondern die analoge Variante markiert wird (Katalog vs. Zettelkatalog).
    Vielleicht rührt mein Empfinden nur daher, daß wir in der ULB Münster schon vor Jahren OPAC durch ULB-Katalog ersetzt haben; ich finde aber, daß OPAC heutzutage ein vermeidbares Akronym ist.
  • Einige Abbildungen (keine Screenshots) (z.B. auf Seite 3 oder Seite 36) zeigen JPG-Artefakte oder andere Unschärfen. Sowas darf in einem Buch des Jahrgangs 2012, das zudem in einem renommierten Verlag erscheint, meiner Meinung nach nicht passieren.
  • Drill-down wird mit ‚Bohrung‘ übersetzt und die Nutzung von Drill-Down-Funktionen als „“Bohrung“ nach den relevantesten Treffern“. Hm. Finde ich nicht ganz überzeugend. Wo ist z.B. das Element down hin? Ich finde Übertragungen wie filtern oder eingrenzen passender.
  • Mich persönlich freut es natürlich, auf Seite 7 einen QR-Code zu entdecken. 🙂 Allerdings ist seine Größe recht knapp bemessen, sodaß nicht alle Reader-Apps ihn auslesen können.
  • Beim Thema Alert-Dienste werden RSS-Feeds zwar erwähnt, aber nicht näher erläutert (auch später im Buch nicht). Da aber RSS-Feeds leider noch nicht zum Allgemeinwissen von Studierenden und Lehrenden gehören, wäre eine kurze Erklärung mit Anwendungsbeispielen sinnvoll gewesen.
  • Den Hinweis auf Dandelon hat mir diese nette Suchmaschine wieder in Erinnerung gerufen, und ich habe sie gleich bei den Linktipps auf meinen Fachinformationsseiten ergänzt. 🙂
  • Bei den bibliographischen Datenbanken hätte ich nicht die MLA als erstes angeführt, sondern sie erst nach BDSL, BLL(DB) und Gemanistik (Online) gesetzt. Aber das ist vermutlich Geschmackssache; solange alle vier auftauchen ist die Reihenfolge wohl nachrangig.
  • Bei der BDSL hätte man bei der Erläuterung der Systematik noch erwähnen können, daß man einzelne Klassen per RSS-Feed abonnieren kann und darüber benachrichtigt wird, wenn es Neuzugänge in der jeweiligen Klasse gibt. (By the way: Ich hoffe, daß diese Funktionalität auch in der BLL noch nachgerüstet wird.)
  • Gut gefällt mir im Kapitel „Tipps für die Recherche in Datenbanken“ der Hinweis „Versuchen Sie immer zu verstehen, weshalb Sie zu den angezeigten Treffern gekommen sind“. Da denken viele nämlich nicht drüber nach.
  • Sehr schön auch das Kapitel zur Suche in Klassifikationen, was ja leider auch ein viel zu unbekanntes Gebiet ist. [Und das sage ich nicht nur, weil ich mich gerade mit Aufstellungssystematiken beschäftige. :)]
    Allerdings hätte ich einen etwas aussagekräftigeren Screenshot als den kleinen Ausschnitt aus MelvilSearch verwendet.
  • Wichtig auch der Tipp, passende Treffer (Gantert nennt sie Goldkörnchen) zum Ausgangspunkt weiterer Recherchen zu machen. Allerdings könnte es sein, daß dieser im Systematik-Kapitel „versteckte“ Hinweis nicht die Aufmerksamkeit erhält, die ihm zustünde.
  • Aus dem gleichen Grund hätte ich die schön kompakten abschließenden Hinweise zu den vorgestellten Suchinstrumenten und ihren Besonderheiten in ein gesondertes Kapitel à la „Fazit“ odersowasähnliches gesetzt und nicht an das Klassifikationskapitel „drangehängt“.
  • Zwar wird beim Thema Zeitschriften das DOAJ erwähnt, aber was es mit Open Access auf sich hat, wird weder hier noch auf der im Register angegebenen Seite 65 erläutert. Das wäre aber notwendig, denn wie RSS-Feeds ist auch Open Access nicht jedem Germanisten bzw. Germanistik-Studierenden bekannt. (Und Open Access ist für die Wissenschaft noch wichtiger als RSS-Feeds.)
  • Erfreulich zu sehen, daß im Kapitel zu elektronischen Nachschlagewerken auch die Wikipedia erwähnt und fürs Zitieren der Hinweis auf das Abrufdatum gegeben wird. Ich würde ergänzend immer empfehlen, auch die Uhrzeit zu vermerken (Artikel können sich ja quasi minütlich ändern) und als Adresse den Permanenten Link (unter „Werkzeuge“ in der Navigation links) zu nutzen.
  • Bei den Wörterbüchern wird das Wiktionary erwähnt. Sehr schön!
  • Und auch Linkresolver werden an verschiedenen Stellen im Buch angesprochen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Erläuterungen dazu für jemanden, der damit bislang noch nichts zu tun hatte, ausreichen, aber immerhin ist ein Anfang gemacht.
  • Gibt es bei der Fernleihe wirklich keine Benachrichtigung, wenn eine „Nichterfüllbarkeit des Bestellwunschs“ vorliegt? (Ist mir schon länger nicht mehr passiert, daher weiß ich das nicht.)
  • Bei „E-Books-on-Demand“ könnte man drüber reden, aber Dokumentenlieferdienste würde ich nicht als „neue Form der überregionalen Litearturversorgung“ bezeichnen.
  • Was man noch ergänzen könnte: Mailinglisten (auf die Liste H-Germanistik wird zwar am Ende des Kapitels zur ViFa GiN kurz hingewiesen, aber das wars dann auch schon), weitere Web-2.0-Aspekte wie Wikis jenseits der Wikipedia oder Twitter, PaperC.
  • Beim Thema Zitieren wird die „amerikanische Zitierweise“ (wie lange sich diese Bezeichnung wohl noch halten wird?) mit Kurzbelegen à la „Müller 1995, S. 23“ immerhin erwähnt, wenn auch eingeschränkt: „In Deutschland werden sie vor allem bei der sprachwissenschaftlichen Forschungsliteratur verwendet.“ Direkt danach folgt dann: „In Deutschland ist die Fußnote die klassische Methode, um von einem Zitat im Text auf das verwendete Originaldokument zu verweisen.“ Hm. Man ist versucht, den Literaturwissenschaftlern zuzurufen: „Traut euch! Die Kurzzitierweise tut nicht weh, und sie ist handlicher als das Fußnotengewusel! Und man kann sogar das „S.“ weglassen und „Müller 1995:23″ setzen, dann wirds noch handlicher!“ 🙂
  • Statt ein eigenes Glossar zu erstellen, wird auf das unter www.informationskompetenz.de verwiesen. Gute Idee.
  • Ein kleines Detail: Ich hätte bei den Verweisen auf andere Kapitel das „siehe unten“ und „siehe oben“ weggelassen. Zum einen finde ich es aufgrund der häufigen Verweise etwas „viel“, zum anderen können dadurch unnötige Fehler wie „s. u. S. 5“ auf Seite 33 entstehen.
  • Die Gestaltung des Bandes finde ich ansprechend. Die Marginalien sorgen für Übersichtlichkeit, hätten aber angesichts des großen Seitenrandes außen durchaus noch größer ausfallen können; einige Logos hätten dann etwas größer und damit besser erkenbar dargestellt werden können. (Vielleicht ist der große Seitenrand als „Raum für Notizen“ gedacht, aber ich glaube nicht, daß in Büchern dieser Art viel notiert wird.)
  • Alles in allem gefällt mir der Band gut und ich hoffe, daß er vielen Germanistik-Studierenden eine Hilfe sein wird.
    Und daß er regelmäßig überarbeitet und aktualisiert wird! 🙂

    Zu guter Letzt sei hier noch ein Auszug aus dem gleichnamigen letzten Kapitel des Buches wiedergegeben, das das Motto, das dem Vorwort vorangestellt ist, wieder aufgreift und an die Entdeckerfreude der Leser appelliert:

    Findet, so werdet ihr suchen„. Mit diesem Zitat, das Achim von Arnim den Brüdern Grimm 1808 ins Stammbuch schrieb, beginnt dieses Buch. Sehr pointiert drückt diese Umkehrung der bekannten Stelle des Matthäus-Evangliums (7,7) aus, was erfolgreiches Recherchieren im wissenschaftlichen Kontext sein kann. Erfolgreiches Recherchieren kann den Weg öffnen zu neuen Fraegn und Erkenntnissen, zu neuen Querverbindungen und Perspektiven. Und gute Rechercheergebnisse wecken das Interesse an neuen Recherchen, neuen Suchstrategien und unbekannten Informationsressourcen.

    [Gantert, Klaus (2012): Erfolgreich recherchieren: Germanistik. Berlin/Boston: de Gruyter. (= Erfolgreich Recherchieren.) S. [108].]

    Dem ist nichts hinzuzufügen.