bookmark_border$jahr=2010;

same procedure as every year: neujahrs-abend, und damit zeit für rück- und ausblick. 🙂

familie

an ostern ist unsere oma gestorben. *seufz*
alle anderen sind aber inklusive aller katzen gottseidank wohlauf.
und papas 60. haben wir ordentlich gefeiert. 🙂

uni & ulb

mit das spannendste [und arbeitsaufwendigste :)] im letzten jahr war sicherlich die promotion: im januar umfüllen der daten in die datenbank und auswertung, im märz abgabe, ende juni prüfungen, im november abgabe der pflichtexemplare, anfang dezember summacumlaudefeier.

aber nicht nur ich bin fertig geworden, sondern auch marcel! er ist jetzt diplom-sportwissenschaftler, schwerpunkt marketing. 🙂
seine diplomarbeit ist auch bei m&v erschienen: „während und nach dem studium erfolgreich(er): ein karriere-center für die leipziger sportwissenschaften auf basis eines alumni-netzwerkes.

in der ulb betreue ich seit august neben meiner arbeit im dezernat digitale dienste das fachreferat psychologie, und seit september habe ich eine volle stelle. im märz startet der berufsbegleitende master-studiengang für bibliotheks- und informationswesen, was mich übers jahr berteilt für vier wochen und vier freitag-samstag-kombinationen nach köln bringen wird.
sehr spannend, das alles. 🙂

firma

neben vielen kleinen projekten gab es unter anderem eine schulabschlußzeitschrift und eine anhängerbeschriftung zu setzen. hatte ich bislang auch noch nicht. 🙂

füller

dieses jahr hat sich das von papa vererbte füller-gen durchgesetzt. es schlich sich unauffällig über die lamy safaris und die kaweco sport-modelle an … 🙂
dadurch und durch zwei wunderschöne geschenktbekommene füller zur promotion und zu weihnachten sind meine sammelschwerpunkte erstmal faber castell, graf von faber castell, lamy und kaweco.
die nächsten hätte-ich-gern-modelle hab ich schon im visier; schön, daß ich in einem halben jahr schon wieder geburtstag habe … 🙂
eine entsprechende link-kategorie bei meinen del.icio.us-links hab ich auch angelegt. wenn jemand noch weitere interessante seiten kennt, freue ich mich über meldung!

musik

da beim einspielen fürs lamberti-konzert anfang januar meine oboe umgefallen war und sich irgendwas verbogen hatte, ich aber keine mußte hatte, mich drum zu kümmern, hab ich ein dreivierteljahr flöte gespielt. im oktober konnte klaus dann die verbogene oktavklappe wieder richten, und seitdem gehts damit weiter.
ende november bin ich auch wieder bei der obm eingestiegen. kommt mir vor, als wär ich nie weggewesen, dabei hab ich viereinhalb jahre pausiert.
mit der bva hatten wir in diesem jahr relativ „normales“ proramm ohne herausragende konzert-ereignisse, aber wir haben ein lustiges fahrtwochenende in münchen und ein schönes probenwochenende in warendorf verbracht.

internetiges

mein blog läuft dank hilfe von jan und ingo endlich unter utf-8. die meisten posts bestehen aus tweet-digests, was sicherlich einigen lesern nicht gefällt, aber ohne dem wäre hier in letzter zeit nur relativ wenig zu lesen gewesen, weil zeit und muße für längere einträge fehlten.

die bva-homepage hab ich endlich auf divs umgestellt

sport

laufen hab ich brav durchgehalten, bis auf die vier dezember-wochen, die ich wegen knapper zeit und laufuntauglichem wetter geschwänzt hab. 🙂

vor weihnachten war ich das letzte mal steppen. da das danach-zur-obm-probe-fahren den mittwoch auf die dauer doch zu lang machte, und da unsere lehrerin nach konstanz gewechselt ist, um sich dort selbständig zu machen, habe ich mich zum jahresende erstmal abgemeldet.

und sonst?

für alles weitere siehe die blogeinträge 1748 bis 3078. 🙂

kleiner abgleich mit dem 2008er-rückblick in sache gute vorsätze:
gesundbleiben hat geklappt (von einer dicken erkältung mit upgrade abgesehen), laufen auch, diss auch, malis-studiengang auch; das mit dem atelier nicht, da sarah oben bei dennis eingezogen ist, aber das ist ja auch schön. 🙂 und das mit dem sich-mal-mit-kochen-beschäftigen hat mangels zeit nicht geklappt. aber man muß ja auch noch was für dieses jahr überhaben. 🙂

für dieses jahr gilt ansonsten:
– gesund bleiben mit der ganzen bagage,
– brav weiter laufen,
– im märz fleißig in den malis-studiengang starten,
– urlaub machen. vielleicht baltrum, vielleicht england, um philips schwester & schwager zu besuchen, vielleicht bretagne & normandie, wo ich seit jahren hinwill.

auf gehts.

bookmark_borderauf 2 meter in 1,5 sekunden

der lexikaliker hatte zum 1.000 kommentar in seinem blog einen preis ausgelobt: einen „zollstock von der rolle„, den er vorgestellt hatte.
und siehe da: mein kommentar zu einem hochleistungsbleistiftanspitzer war zufällig der tausendste!
seit gestern bin ich daher im stolzen besitz des lustigen maßbandes und hatte damit auch schon viel vergnügen – weil es mir ab und an immer noch „entwischt“ und dann quer durchs büro schießt, um sich abzurollen. 🙂

quicky-zollstock

schönen dank, gunther!

bookmark_borderdetailliert dokumentiert.

beim ausmisten des heimatlichen dachbodens vor einigen tagen hat sich wieder mal herausgestellt, daß die kombination aus fotografierendem papa und ordentlicher oma sehr praktisch war:
in einem urmelalten karton tauchten ebenso urmelalte fotos auf – die aber dank omas sortierung in exakt beschriftete umschläge auch heute noch problemlos zugeordnet werden können.

kinderfotos, wohl sortiert

unter anderem wurde natürlich auch meine ankunft im damaligen zu hause – das dem heutigen wieder entspricht 🙂 – festgehalten.
allerdings ist das einzige, was heute noch so aussieht wie damals, die hausnummer. 🙂

wilkommen zu hause, 1977

weitere erkenntnisse:
die verschreiberei mit „voss“ statt „voß“ fing schon auf meinem bettchenschild an, und der zeitungsausschnitt mit den geburtsanzeigen läßt vermuten, daß mein späterer schul-kollege peter tinnefeld, der vier tage älter ist als ich, damals auch in der kapitelstraße gewohnt hat.

geburtsanzeige

spannend, sowas. 🙂

bookmark_bordertesttesttest #utf8

kleiner testpost nach längerem latin1>utf8-gebastel.

ä ö ü ß

🙂

ich glaube, die utf8-umstellung der blog-datenbank hat funktioniert.
dank jan und ingo sowie dem nach dem entschluss, zu testzwecken eine neue datenbank anzulegen, damit rumzuspielen und wordpress dann umzugängen, erwachten eskannjanichtskaputtgehen-spieltrieb. 🙂

wenn jemandem noch öselige umlaute auffallen, bitte bescheid sagen. irgendwo haben sich sicherlich noch welche versteckt.

bookmark_borderbücher 7/2009

so langsam gewöhne ich mich wieder an die lektüre von trivialliteratur und schaffe es, halbe sonntage mit einem krimi auf der terrasse zu verbringen … 🙂

in letzer zeit gelesen:

bookmark_borderstreiche „welcher/welche/welches“, setze „der/die/das“

die diskussion um böse böse anglizismen im deutschen, die seit jahren mehr oder weniger erbittert tobt, läßt mich relativ kalt. das ist halt lebende sprache.
was mir aber seit einiger zeit ziemlich auf den keks geht, ist die verwendung von welcher/welche/welches als relativpronomen.
ich hatte den eindruck, daß das eine relativ neue erscheinung ist, aber einige leut um mich herum haben das als „altertümlich/veraltet“ klassifiziert, und ein gedruckter „alter“ nachweis lief mir nun vor einigen tagen über den weg:
papa hatte bei aufräumarbeiten ein gebetbuch* meiner urgroßmutter mütterlicherseits ausgegraben, von 1900. und da findet sich zum beispiel: „ich glaube an die taufe, welche zur vergebung der sünden eingesetzt ist“.

paradies der seele: die taufe, welche

hm.
ich mags trotzdem nicht, auch wenn es z.b. laut wikipedia korrekt sein mag.
für mich ist welcher/welche/welches ein fragewort, kein relativpronomen.

* paradies der seele. vollständiges gebet- und andachtbuch. auszug aus „jesus meine liebe“. von einem katholischen priester. mit bischöflicher approbation. kevelaer: thum 1900.

bookmark_borderkalenderweisheiten.

als ich vor zwei tagen meinen kanji-kalender im ulb-büro auf juli umgestellt hab (hatte am 1.7. nicht dran gedacht und war dann ’ne woche nicht da), fiel mir auf, was ich schon anfang juni hätte merken können:
das schriftzeichen auf dem juni-blatt lautete nin – ‚geduld‘. angesichts des „es soll endlich vorbei sein“-prüfungsendspurts eine weise mahnung. 🙂

kanji

und auch beim juli-schriftzeichen habe ich mich ein wenig „erwischt“ gefühlt: ritsu – ‚disziplin‘. bei der drucküberarbeitung der diss schleichen sich nämlich auch schon wieder prokrastinierende elemente ein. diese woche kann ich noch meteorologische ausreden anführen – „bei dem wetter sollte man sich besser auf die terrasse setzen“ -, aber am wochenende solls ja schon wieder schlechter werden … 🙂

kanji

laut wadoku sind die bedeutungsangaben für die schriftzeichen (nin, ritsu) natürlich nicht ganz so plakativ-simpel, aber die grundidee geht sicherlich in die jeweilige richtung.

ich hoffe übrigens, daß die 2010er-version des kalenders eine hübschere farbe als leberwurstbeige haben wird … 🙂