Kategorie-Archiv: familie

bücher, kilos und schokolade.

wenn man papa ein buch gut findet, verschenkt er davon gerne einige exemplare an seine umgebung.
das ist meistens sehr nett, weil man dadurch viele interessante bücher kennenlernt.
manchmal fragt man sich aber schon, was er einem damit wohl sagen will.
hiermit zum beispiel:

buch

ein buch zum abnehmen.
inklusive motivations-cd.
himmel.

vor ein paar tagen hab ich pflichtbewußt mal reingesehen. konnte diesen „Du schaffst es, Du mußt nur an diese 4 simplen tips glauben, und diese 49237 leute haben es auch geschafft! [mit zahlreichen abspeck-geschichten verschiedenster leute inkl. lobeshymnen auf den autor]“-stil aber nach einigen seiten nicht mehr haben.

heute morgen dann ein zweiter versuch. ich hab hier und da noch ein wenig gelesen und es bis zum ende durchgeblättert – aber das muß auch reichen.
die cd einzulegen, habe ich mich nicht getraut.

bei der stelle

im jahr 1999 war mein gewicht auf über 70 kilo angestiegen. ich fühlte mich lethargisch, konnte mich nur schlecht konzentrieren, und mein körperumfang führte dazu, dass ich mein selbstwertgefühl verlor.“

hatte ich schon fast ein schlechtes gewissen. schließlich fühle ich mich mit mitte 70 eigentlich ganz gut.

endgültig verloren hatte das buch dann aber an dieser stelle:

pauls methode hat mich verändert. seit ich sie befolge, habe ich keine schokolade mehr gegessen.

vor diesem buch muß also dringend gewarnt werden.
keine schokolade mehr. wo kämen wir denn da hin!

ich glaube, ich werde das buch an unsere sportwissenschaftliche fachabteilung nach leipzig abschieben. 8)

„memories of childhood“. folge 239817.

hat mama wiedergefunden:

weihnachten 1981

weihnachten hier 1981.
die damenmode hat sich gottseidank inzwischen geändert (obwohl sowas inzwischen vielleicht auch schon wieder in ist), der sessel, von dem man vorne links im bild den fußhocker sieht, ist inzwischen in rot bezogen, das clarina-dings hab ich heiß und innig geliebt (wohl ein erster hinweis auf den späteren blasinstrumentenwerdegang), den zuglufthund hat marcel jetzt (der zum zeitpunkt der aufnahme grad unterwegs war), und ich bin (wenn auch heute ohne schleifchen im haar) auch noch fast so niedlich wie damals. finde ich. 🙂

noch mehr spezialcreme.

hm. offenbar hat die nachtcreme neulich doch nicht ausreichend gewirkt.
papa hat mir zwei produkte der neuen serie „phytosolutions„, die er mitentwickelt hat, in mein postfa-, äh, in meine schublade zu hause gepackt. „“total anti-aging slimlift tagescreme“ und „teint perfecting balance feuchtigkeitscreme“.
während auf ersterer was von „haut ab 45“ steht, ist die zweite für „ab 30“.
werden wir also unsere creme-test-reihe mal mit letzterer fortsetzen.
auch wenn ich mich zurzeit deutlich älter fühle. was aber eher an der jetztigen uhrzeit und der der heimkehr gestern abend vom ulb-abteilungs-abendessen liegt als an falscher cremebehandlung, denke ich. 8)

„das erste mal“. heute: nachtcreme.

neben gardinen sind auch badezimmersachen nicht grad mein spezialgebiet.
eigentlich reicht die ganz simple fettcreme aus dem väterlichen betrieb für alle oberflächen; alle halbe jahre ein 500gramm-napf und fertig.
aus einer anderen konzernsparte gabs aber neulich ein exemplar der „rené koch nachtcreme“. „probier mal aus, ist ne sehr schöne creme!“.
himmel. so was teures in meinem badezimmer. und dann das auch-abends-mal-ans-gesicht-eincremen-denken.
daher hat es etwas länger gedauert, aber gestern abend war dann der letzte rest aufgebraucht und meine erste nachcreme leer. 8)
jetzt tuts aber auch erstmal wieder das normale zeug. 🙂

romance lost in translation

da philip diese woche auf bootstour ist, verbringe ich diverse stunden alleine (oder zusammen mit ille & papa) mit tony & mary. in den letzten tagen habe ich daher vermutlich mehr englisch gesproch-, äh, geradebrecht als in meiner gesamten schulzeit. 🙂
abundan, wenn wir zu hause am abendbrottisch sitzen, greift man dann doch mal zum wörterbuch, um was nachzugucken, was man grad nicht zu umschreiben weiß.
und irgendwie kamen wir vorhin – talking of chocolate 🙂 – auf betthupferl – aber das von pons und leo vorgeschlagene „bedtime sweets“ ist m.e. bei weitem nicht so romantisch wie betthupferl … 🙂

haariges fernsehen.

so weit ist es schon: ich sehe vormittags RTL. 8)
aber auch nur, weil da grad ein werbespot von mydok lief – mit papa als wissenschaftlichem experte.
yey. 🙂
soll jetzt zwei wochen laufen, der spot. vermutlich fällt das dann schon unter „nearly famous“. 🙂

schöner schenken

ich finde, mit die schönsten geschenke sind die, die man am liebsten selber behalten würde.
ich bin schon schwer gespannt, was marcel zu dem teil-geschenk sagen wird, das ich grad von der post geholt hab. leider dauerts aber noch bis ende mai. 🙂