das jahr 2025 ging so seltsam weiter, wie 2024 aufgehört hatte: mit viel gassigehen mit dem hund meiner mutter und viel räumen in ihrer wohnung, mit meinem linken ellbogen, der weitere nachbehandlung brauchte, mit viel zu tun sowohl dienstlich als auch privat.
aber die tatsache, dass dieser rückblick deutlich kürzer nach dem jahreswechsel erscheint als der letzte, zeigt, dass 2025 doch etwas besser zu „händeln“ war. 🙂
familie
- ein 40. geburtstag.
- ein krankenhausaufenthalt aufgrund einer entzündung.
- zwei neue schulkinder.
- ein angebrochener radiuskopf. diesmal nicht meiner, aber mit auswirkungen auf meine todo-listen, weil man mit der fraktur nicht autofahren darf und nichts beidhändig tragen kann.
- unsere stiefoma ist mit 99 3/4 gestorben. 🙁 im dezember gab es eine trauerfeier für familie und freunde in ihrem heimatort in der lüneburger heide; ihre asche wurde mitte januar 2026 auf lauheide beigesetzt.
ulb
- unser erstes trainee-programm, dass fremdsprachenkenntnis-bedingt in meiner abteilung angesiedelt war, ist erfolgreich beendet worden, und wir haben damit eine tolle kollegin gewonnen. das zweite programm, mit einem sprachschwerpunkt auf slavischen sprachen, ist auch gut gestartet.
- alle zwei jahre dürfen wir einen team-tag machen. mit meiner abteilung haben wir 2025 auch endlich mal wieder einen gemacht.
- für die bibliothek im vom-stein-haus konnte ich spezielle aufkleber-folie ausprobieren. sie macht sich gut in den körben. 🙂
- zusammen mit einigen kolleg:innen habe ich in nur wenigen wochen einen erfolgreichen DFG-antrag für open-access-publikationskosten zusammenstellen können.
- eine frühere SHK aus unserer germanistik-bibliothek macht zurzeit ein bibliotheksreferendariat; eins der pflichtpraktika konnte sie bei uns absolvieren, und ich konnte ihr aus meiner fachreferatsarbeit berichten. ein schöner fall von „man sieht sich immer zweimal im leben“! 🙂
- ich durfte wieder zu einem MALIS-wahlpflichtmodul beitragen.
- und zum zweiten mal zum brückenkurs „Ankommen in der Bibliotheksarbeit in Deutschland“.
- ich konnte zwei vorträge zu open access halten: bei einem symposium in münster und bei einer ringvorlesung in münchen (online).
- und der handbuch-beitrag zu open access mit peter te boekhorst, für den ich letztes jahr die deadline reißen musste, ist auch endlich erschienen.
- ebenso ein artikel über unser alma-projekt, den ich seit drei jahren mit einer kollegin geplant hatte: dieses jahr sind wir endlich dazu gekommen.
- ich habe endlich mal wieder einen von der uni organisierten erste-hilfe-kurs absolviert.
- meine erste bewerbung aus dem jahr 2002 ist wieder aufgetaucht. eine amüsante zeitreise!
- an der foto-aktion des germanistischen instituts durften wir als bibliotheks-team auch teilnehmen, weil das „shooting“ in der institutsbibliothek stattfand.
- da sich kolleg:innen aus anderen bibliotheken dafür interessierten, habe ich die bislang nur intern verbloggten hinweise auf bibliothekarische neuerscheinungen auch auf dem FachBlog rebloggt.
- ich konnte an 8 ulb-stammtisch-treffen teilnehmen. eine muntere kleine runde.
- zum ersten mal habe ich ein arbeitsjahr mit minusstunden beendet. pflegebedürftigen angehörigen (und ihren hunden), physiotherapie, den arbeiten am heimischen glasfaseranschluss oder reise- und konferenztagen unter 8:15 stunden sei dank …
firma
- wie in den letzten jahren nur stammkunden betreut.
musik
- 41 proben.
- kirchenkonzert in st. lamberti, schlossgarten-konzert, schützenfeste, ein ständchen, campingwochenende, probenwochenende in albachten, oktoberfest in albachten, benefizkonzert in st. petri, weihnachtskonzert in st. ludgerus (zum ersten mal als reines konzert ohne messbegleitung).
- wir mussten uns von rudolf verabschieden.
- auf meinen vorschlag hin haben wir das stück „agosto“ in unser repertoire aufgenommen. und tyrone spielt es wunderbar.
- 19 proben.
- als kleiner auftritt konnten wir zum klassenvorspiel unseres quartett-dirigenten beitragen.
und sonst
- durch zufall hat sich meine instrumentesammlung um eine holz-piccolo vergrößert. sie muss allerdings überholt werden, was sich bis anfang 2026 zieht.
- besuchte konzerte: das jahreskonzert der chanson-AG, ein sinfoniekonzert mit englischem programm, ein konzert von albrecht mayer.
- ohrwurm des jahres: die melodie des mittelteils von „buffalo bill„.
schlaun-ehemaligenverein
- wir haben über einen aufruf per rundmail einen neuen schatzmeister gefunden. große erleichterung.
- das 125jährige jubiläum der schule wurde u.a. mit einem festakt im (schlaun-)schloss begangen.
- der jährliche schlaun-treff war erfreulicherweise wieder gut besucht. (bericht auf unserer seite auf der schule-website.)
unterwegs
- januar: samstagsausflug nach osnabrück, viereinhalb tage im krankenhaus hiltrup zur nachbehandlung des 2024er ellbogenbruchs
- februar: samstagsausflug nach winterswijk, bocholt und borken
- april: zwei tage fortbildung in bergisch-gladbach-bensberg, eine woche england
- mai: eine übernachtung in köln für einen MALIS-lehrauftrag, eine übernachtung in essen im „unperfekthaus“ für eine open-access-veranstaltung, eine übernachtung in kiel für die bibliotheksmøte vom FID nordeuropa
- juni: samstagsausflug zum schiffshebewerk henrichtenburg für eine ausstellung über transportcontainer, ein samstag in köln für ein malis-treffen
- august: drei mal badesee saerbeck
- september: orchestercampingwochenende in lengerich, open-access-tage und ein angehängtes wochenende in konstanz am bodensee, mit fahrtzwischenstopps in karlsruhe und mannheim
- dezember: bad bevensen für eine trauerfeier
bücher & zeitschriften & zeitungen
44 bücher: 1–3/2025, 4–6/2025, 7–9/2025, 10–12/2025.
für zeitschriften und zeitungen hat es zurzeit laufende abos für: ars scribendi, arte magazin, babel magazine, BuB, brand eins, deutsches münzen-magazin, das gedicht, handschrift, katapult, neue narrative, stern, spiegel, WN und taz.
über meine mama kommen noch landlust, landliebe und münster! sowie die magazine aus der SZ und der ZEIT dazu.
spielzeug & technik
- füller: ein neuer kaweco sport in grau, einer in honig-gelb, einer in spezial-blau und einer in fuchs-rot.
- technik: da kam dieses jahr viel zusammen:
- seit anfang juli hat es hier einen glasfaser-anschluss.
- ein neues tablet (samsung galaxy tab S9), u.a. weil das gute alte galaxy tab A von 2018 nicht per usb-c & hdmi an den fernseher angeschlossen werden konnte.
- ein neues handy (sony xperia 10 VI), weil das gute alte blackberry key one von 2017 mit android 8 und nur noch wenige stunden durchhaltendem akku jetzt wirklich zu alt wurde.
- im herbst zwischenzeitlich ein anderes neues handy, weil es mit dem titan 2 von unihertz wieder ein gerät mit hardware-tastatur gibt und es ein kickstarter-crowdfunding dafür gab. aber das gerät ist für meine hände zu groß; daher habe ich es wieder verkauft und bin zum sony zurückgekehrt.
- ein neuer drucker (brother MFC-L3760CDW), weil beim alten brother MFC-7820N die schonmal ausgetauschte papierandruckrolle wieder hinüber war.
- ein neuer desktop-rechner im zuge des windows-11-updates, weil der (schon ziemlich) alte nur mit viel aufwand nochmal „aufbohrbar“ gewesen wäre.
- die virtuelle windows-instanz für die ULB wurde auch auf windows 11 umgestellt. jetzt reicht es mir auch erstmal wieder für ein paar jahre mit der neu-einrichtung von systemen. 🙂
- archivierte handy-fotos: 2.817 stück.
das erste mal
- im krankenhaus hiltrup operiert worden. (mehr krankenhaus-tourismus brauche ich auch nicht …)
- eine heiligabend-instanz erst ende april nachgeholt, aus gesundheitlichen gründen einer teilnehmerin.
- ein poster auf stoff bestellt.
- auf dem alten mauritzfriedhof gewesen, im rahmen einer gassi-runde.
- im 1648 gewesen, für ein frühstück mit freunden. (und später nochmal für ein mittagessen mit einer kollegin.)
- ubongo gespielt.
- im „monsieur macaron“ gewesen. danke, peter! 🙂
- meine nichten über nacht gehütet.
- eine bücher-tausch-box im vorgarten eingeweiht.
- dank kolleg:innen im specops im aegidiimarkt gewesen.
- eine urmelalte schulfreundin wiedergetroffen.
- mit pivot-tabellen in excel herumprobiert.
- ein „maßgeschneidertes“ notizbuch bestellt.
- auf dem emshof gewesen. und an einer pro-igel-mitgliederversammlung teilgenommen.
- einen rollator bestellt.
- mit freunden im „knut“ an der wolbecker straße gefrühstückt.
- einen harry-potter-film geschaut, weil zu hütende mädels ihn sehen wollten. (und dann gleich mit teil 5 eingestiegen.)
- zu einer promotions-party eingeladen gewesen.
- mich mit einem „meiner“ wissenschaftler aus der slavistik auf einen kaffee/tee getroffen.
- in st. petri ein konzert gespielt.
und sonst
- „muffin & tört“ entdeckt.
- endlich meinen führerschein umgetauscht: scheckkarte statt rosa papier.
- nach zweimaligem ellbogenbedingtem aussetzen mal wieder wahlhelfer gewesen.
- 257 mal gassigehen, 2 mal laufen + 5 mal gassi-laufen (= viel zu wenig). 34 mal physio, und wieder eine weile „bürowandern“ nach der zweiten ellbogen-OP.
- für alles weitere siehe die blogposts von hier bis hier unter besonderer berücksichtigung der kategorie „was schön war“. 🙂