Kategorie-Archiv: uni

#RSS

… über @jplie an den tweet von @t3n geraten und von @kkugelmann dazu inspiriert worden, auch einen kurzen blogpost über meine rss-feed-nutzung zu schreiben. 🙂
vermutlich fallen mir über die nächsten tage noch ergänzungen ein; trage ich dann nach.
letzte aktualisierung dieses posts: 12.1.2016.

ich bin ein großer fan von RSS-feeds, weil man sich damit problemlos über hunderte von informationsquellen auf dem laufenden halten kann.
wenn ich versuche, anderen das zu erklären, verwende ich meistens das bild einer online-zeitschrift, in der nur inhalte stehen, die mich interessieren, und in der ich jederzeit blättern kann, egal wo ich bin. und ich muß nur das leseprogramm aufrufen und nicht alle x quellen abklappern, um zu erfahren, ob es etwas neues gibt.

informationsquellen sind für mich z.b.:

  • blogs und magazine (neue posts/beiträge)
  • podcasts (neue folgen)
  • comics (neue folgen)
  • foren (neue diskussionsbeiträge)
  • änderungen an websites (z.b. neue einträge auf der startseite eines uni-instituts „meiner“ fächer)
  • fachzeitschriften (neue hefte/artikel)
  • fortbildungsveranstaltungen und tagungen (z.b. via library-training.de)
  • suchanfragen in suchmaschinen und datenbanken (neue ergebnisse)
  • social-bookmark-systeme wie bibsononmy oder delicious (neue einträge zu tags oder von nutzern, die mich interessieren)

facebook-accounts per rss zu verfolgen ist leider mittlerweile kaum noch möglich; twitter-accounts oder -hashtags könnte man per rss verfolgen (z.b. mit twittRSS.me), aber das mache ich per twitter-client und listen.

tools, die ich nutze:

feeds lesen
feedly (desktop & android)
gNewsReader (blackberry)
notiz-apps wie evernote, pocket o.ä. nutze ich in diesem zusammenhang nicht. artikel, die ich später lesen will, schicke ich mir per mail oder setze sie in feedly wieder auf „ungelesen“.
zu backup-zwecken sichere ich ab und an die OPLM-datei.

passwortgeschütze feeds lesen
freemyfeed
outlook

feeds für seiten ohne eigenen feed erstellen lassen
„page2rss“ wurde leider im frühjahr 2016 eingestellt.
die brauchbarste alternative ist für mich deltafeed; es gibt auch rssscrpr, fivefilters oder ChangeDetection.

feeds zusammenführen und/oder filtern
feed.informer
ich nutze zusammengeführte feeds z.b. auf „meinen“ ulb-fachinformationsseiten für aktuelle meldungen und infos aus den fächern (z.b. für sprach- und literaturwissenschaft).
yahoo pipes wurde ende september 2015 leider eingestellt, daher mußte ich einen anderen dienst suchen. feed.informer ist für das, was ich machen will, die bislang beste lösung, die ich gefunden habe.
update 6/2017: es gibt ein neues tool, das die yahoo pipes wieder aufleben lässt: pipes. es ist derzeit noch im anfangsstadium. ich bin momentan mit feed.informer zufrieden, aber ich werde pipes mal im auge behalten. 🙂

feeds aufräumen
der inoreader verfügt über eine statistik, in der unter anderem angezeigt wird, wann es zu einem feed den letzten eintrag gegeben hat.
wenn man einen anderen reader zum lesen verwendet, kann man dort seine OPML-datei exportieren, sie im inoreader auswerten lassen und dann entweder veraltete feeds im lese-reader löschen oder sie in inoreader löschen, die OPML-datei exportieren und im lese-reader importieren. (allerdings gehen dann ggf. die informationen zu ungelesenen feeds verschütt.)

versorgung readerloser menschen
blogtrottr
damit bekommt z.b. meine mama jeden tag das wdr-zeitzeichen in ihr mail-postfach geliefert 🙂

ich habe eine prezi zum thema RSS angelegt. ideen zur ergänzungen und verbesserungen immer gern!

“Erfolgreich recherchieren: Linguistik”

Nach dem Band “Erfolgreich recherchieren: Germanistik” ist nun bei DeGruyter auch der Band zur Linguistik vom gleichen Verfasser erschienen.

Von meinen Anmerkungen zum Germanistik-Band gelten für den Linguistik-Band analog die folgenden Punkte:

  • Bezeichnung der drei Abschnitte
  • Bezeichnung OPACfür den heute „normalen“ elektronischen Bibliothekskatalog
  • Übersetzung von drill-down als „Bohrung“
  • QR-Code zu klein
  • RSS-Feeds erwähnt aber nicht weiter erläutert
  • Open-Access erwähnt aber nicht weiter erläutert
  • Hinweis auf’s Verstehen des Zustandekommens von Trefferlisten
  • Suche in Klassifikationen
  • Goldkörnchen
  • Behandlung der Wikipedia

Ergänzend einige weitere Anmerkungen:

Auch diesem Band wünsche ich, daß er vielen Studierenden sprachwissenschaftlicher Fächer eine Hilfe ist – und daß er regelmäßig überarbeitet und aktualisiert wird.
Wobei zu überlegen wäre, ob, wie eine ULB-Kollegin im Gespräch darüber anmerkte, das gedruckte Buch für Werke dieser Art heutzutage noch die richtige Publikationsform ist.
Aber sie ist auf jeden Fall auch heute noch ein guter Anfang für den Einstieg in das Thema Recherchieren.

„Erfolgreich recherchieren: Germanistik“

Der Verlag De Gruyter hat mir freundlicherweise ein Dozenten-Exemplar des Germanistik-Bandes der neuen Reihe „Erfolgreich recherchieren“ zur Verfügung gestellt.
Zeitlich kommt das ganz passend: Ich habe vor kurzem die ULB-„Fach im Fokus“-Seite zur Germanistik überarbeitet und bin daher grad „drin im Thema“.

Ich will hier keine ausführliche Rezension verfassen, da ich nicht genug andere Ratgeber dieser Art kenne, um Vergleiche anstellen und den DeGruyter-Band in die „Recherche-Ratgeber-Landschaft“ einordnen zu können.
Ein paar Gedanken, die mir während der Lektüre kamen, seien hier aber festgehalten.

  • Die Bezeichnung der drei Abschnitte des Buches, „Basics, Advanced, Informationen weiterverarbeiten“, erscheint mir etwas inhomogen. Was „triadischeres“ fällt mir aber auf die Schnelle auch nicht ein.
  • Ist die Bezeichnung OPAC für Bibliothekskataloge wirklich noch aktuell? Die Abgrenzung Zettelkatalogelektronischer (Online-)Katalog, für die OPAC genutzt wurde, hat sich ja mittlerweile dahin verschoben, daß nicht mehr die elektronische, sondern die analoge Variante markiert wird (Katalog vs. Zettelkatalog).
    Vielleicht rührt mein Empfinden nur daher, daß wir in der ULB Münster schon vor Jahren OPAC durch ULB-Katalog ersetzt haben; ich finde aber, daß OPAC heutzutage ein vermeidbares Akronym ist.
  • Einige Abbildungen (keine Screenshots) (z.B. auf Seite 3 oder Seite 36) zeigen JPG-Artefakte oder andere Unschärfen. Sowas darf in einem Buch des Jahrgangs 2012, das zudem in einem renommierten Verlag erscheint, meiner Meinung nach nicht passieren.
  • Drill-down wird mit ‚Bohrung‘ übersetzt und die Nutzung von Drill-Down-Funktionen als „“Bohrung“ nach den relevantesten Treffern“. Hm. Finde ich nicht ganz überzeugend. Wo ist z.B. das Element down hin? Ich finde Übertragungen wie filtern oder eingrenzen passender.
  • Mich persönlich freut es natürlich, auf Seite 7 einen QR-Code zu entdecken. 🙂 Allerdings ist seine Größe recht knapp bemessen, sodaß nicht alle Reader-Apps ihn auslesen können.
  • Beim Thema Alert-Dienste werden RSS-Feeds zwar erwähnt, aber nicht näher erläutert (auch später im Buch nicht). Da aber RSS-Feeds leider noch nicht zum Allgemeinwissen von Studierenden und Lehrenden gehören, wäre eine kurze Erklärung mit Anwendungsbeispielen sinnvoll gewesen.
  • Den Hinweis auf Dandelon hat mir diese nette Suchmaschine wieder in Erinnerung gerufen, und ich habe sie gleich bei den Linktipps auf meinen Fachinformationsseiten ergänzt. 🙂
  • Bei den bibliographischen Datenbanken hätte ich nicht die MLA als erstes angeführt, sondern sie erst nach BDSL, BLL(DB) und Gemanistik (Online) gesetzt. Aber das ist vermutlich Geschmackssache; solange alle vier auftauchen ist die Reihenfolge wohl nachrangig.
  • Bei der BDSL hätte man bei der Erläuterung der Systematik noch erwähnen können, daß man einzelne Klassen per RSS-Feed abonnieren kann und darüber benachrichtigt wird, wenn es Neuzugänge in der jeweiligen Klasse gibt. (By the way: Ich hoffe, daß diese Funktionalität auch in der BLL noch nachgerüstet wird.)
  • Gut gefällt mir im Kapitel „Tipps für die Recherche in Datenbanken“ der Hinweis „Versuchen Sie immer zu verstehen, weshalb Sie zu den angezeigten Treffern gekommen sind“. Da denken viele nämlich nicht drüber nach.
  • Sehr schön auch das Kapitel zur Suche in Klassifikationen, was ja leider auch ein viel zu unbekanntes Gebiet ist. [Und das sage ich nicht nur, weil ich mich gerade mit Aufstellungssystematiken beschäftige. :)]
    Allerdings hätte ich einen etwas aussagekräftigeren Screenshot als den kleinen Ausschnitt aus MelvilSearch verwendet.
  • Wichtig auch der Tipp, passende Treffer (Gantert nennt sie Goldkörnchen) zum Ausgangspunkt weiterer Recherchen zu machen. Allerdings könnte es sein, daß dieser im Systematik-Kapitel „versteckte“ Hinweis nicht die Aufmerksamkeit erhält, die ihm zustünde.
  • Aus dem gleichen Grund hätte ich die schön kompakten abschließenden Hinweise zu den vorgestellten Suchinstrumenten und ihren Besonderheiten in ein gesondertes Kapitel à la „Fazit“ odersowasähnliches gesetzt und nicht an das Klassifikationskapitel „drangehängt“.
  • Zwar wird beim Thema Zeitschriften das DOAJ erwähnt, aber was es mit Open Access auf sich hat, wird weder hier noch auf der im Register angegebenen Seite 65 erläutert. Das wäre aber notwendig, denn wie RSS-Feeds ist auch Open Access nicht jedem Germanisten bzw. Germanistik-Studierenden bekannt. (Und Open Access ist für die Wissenschaft noch wichtiger als RSS-Feeds.)
  • Erfreulich zu sehen, daß im Kapitel zu elektronischen Nachschlagewerken auch die Wikipedia erwähnt und fürs Zitieren der Hinweis auf das Abrufdatum gegeben wird. Ich würde ergänzend immer empfehlen, auch die Uhrzeit zu vermerken (Artikel können sich ja quasi minütlich ändern) und als Adresse den Permanenten Link (unter „Werkzeuge“ in der Navigation links) zu nutzen.
  • Bei den Wörterbüchern wird das Wiktionary erwähnt. Sehr schön!
  • Und auch Linkresolver werden an verschiedenen Stellen im Buch angesprochen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Erläuterungen dazu für jemanden, der damit bislang noch nichts zu tun hatte, ausreichen, aber immerhin ist ein Anfang gemacht.
  • Gibt es bei der Fernleihe wirklich keine Benachrichtigung, wenn eine „Nichterfüllbarkeit des Bestellwunschs“ vorliegt? (Ist mir schon länger nicht mehr passiert, daher weiß ich das nicht.)
  • Bei „E-Books-on-Demand“ könnte man drüber reden, aber Dokumentenlieferdienste würde ich nicht als „neue Form der überregionalen Litearturversorgung“ bezeichnen.
  • Was man noch ergänzen könnte: Mailinglisten (auf die Liste H-Germanistik wird zwar am Ende des Kapitels zur ViFa GiN kurz hingewiesen, aber das wars dann auch schon), weitere Web-2.0-Aspekte wie Wikis jenseits der Wikipedia oder Twitter, PaperC.
  • Beim Thema Zitieren wird die „amerikanische Zitierweise“ (wie lange sich diese Bezeichnung wohl noch halten wird?) mit Kurzbelegen à la „Müller 1995, S. 23“ immerhin erwähnt, wenn auch eingeschränkt: „In Deutschland werden sie vor allem bei der sprachwissenschaftlichen Forschungsliteratur verwendet.“ Direkt danach folgt dann: „In Deutschland ist die Fußnote die klassische Methode, um von einem Zitat im Text auf das verwendete Originaldokument zu verweisen.“ Hm. Man ist versucht, den Literaturwissenschaftlern zuzurufen: „Traut euch! Die Kurzzitierweise tut nicht weh, und sie ist handlicher als das Fußnotengewusel! Und man kann sogar das „S.“ weglassen und „Müller 1995:23″ setzen, dann wirds noch handlicher!“ 🙂
  • Statt ein eigenes Glossar zu erstellen, wird auf das unter www.informationskompetenz.de verwiesen. Gute Idee.
  • Ein kleines Detail: Ich hätte bei den Verweisen auf andere Kapitel das „siehe unten“ und „siehe oben“ weggelassen. Zum einen finde ich es aufgrund der häufigen Verweise etwas „viel“, zum anderen können dadurch unnötige Fehler wie „s. u. S. 5“ auf Seite 33 entstehen.
  • Die Gestaltung des Bandes finde ich ansprechend. Die Marginalien sorgen für Übersichtlichkeit, hätten aber angesichts des großen Seitenrandes außen durchaus noch größer ausfallen können; einige Logos hätten dann etwas größer und damit besser erkenbar dargestellt werden können. (Vielleicht ist der große Seitenrand als „Raum für Notizen“ gedacht, aber ich glaube nicht, daß in Büchern dieser Art viel notiert wird.)
  • Alles in allem gefällt mir der Band gut und ich hoffe, daß er vielen Germanistik-Studierenden eine Hilfe sein wird.
    Und daß er regelmäßig überarbeitet und aktualisiert wird! 🙂

    Zu guter Letzt sei hier noch ein Auszug aus dem gleichnamigen letzten Kapitel des Buches wiedergegeben, das das Motto, das dem Vorwort vorangestellt ist, wieder aufgreift und an die Entdeckerfreude der Leser appelliert:

    Findet, so werdet ihr suchen„. Mit diesem Zitat, das Achim von Arnim den Brüdern Grimm 1808 ins Stammbuch schrieb, beginnt dieses Buch. Sehr pointiert drückt diese Umkehrung der bekannten Stelle des Matthäus-Evangliums (7,7) aus, was erfolgreiches Recherchieren im wissenschaftlichen Kontext sein kann. Erfolgreiches Recherchieren kann den Weg öffnen zu neuen Fraegn und Erkenntnissen, zu neuen Querverbindungen und Perspektiven. Und gute Rechercheergebnisse wecken das Interesse an neuen Recherchen, neuen Suchstrategien und unbekannten Informationsressourcen.

    [Gantert, Klaus (2012): Erfolgreich recherchieren: Germanistik. Berlin/Boston: de Gruyter. (= Erfolgreich Recherchieren.) S. [108].]

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

dignitätsdifferenz

in einem artikel über den aktuellen stand des gedruckten wissenschaftlichen buches habe ich gestern das schöne wort dignitätsdifferenz kennengelernt.

Ein Gespür für die Dignitätsdifferenz hat sich bis heute selbst in der alltäglichen Korrespondenz erhalten. Die wirklich wichtigen Dinge werden nicht elektronisch kommuniziert: Geburtstagsglückwünsche, Hochzeitseinladungen oder Todesnachrichten werden kaum per E-Mail oder SMS verschickt, sondern auf ausgesuchten Karten. Es ist eine Frage der Würde, des Respekts und der Wichtigkeit. Und wenn doch einmal jemand mit einem anderen per SMS „Schluß macht“ oder die Scheidung verkündet, werden daraus wie bei Britney Spears, Naddel oder Boris Becker „Fälle“, die in der Regenbogenpresse diskutiert werden. Dieses Feingespür für die Hierarchie von Wichtigkeiten, für die Unterscheidung zwischen Würdigerem und Unwürdigerem ist vergleichbar mit den Distinktionen im geisteswissenschaftlichen Feld, wo es ebenfalls um Würde und Wichtigkeit, Respekt und Reputation geht. An dessen Spitze steht immer noch die Monografie, wobei auch hier die Unterschiede weit reichend sind. Das Spektrum erstreckt sich vom wenig geschätzen Lehrbuch und der Dissertation über den Sammelband und das gelehrte Handbuch bis zum Referenz- oder gar Lebenswerk.

blaschke, olaf: „vom papier zum pixel? das geistes- und kulturwissenschaftliche buch im digitalen zeitalter“. in: gasteiner, martin / haber, peter (hrsg.): digitale arbeitstechniken für die geistes- und kulturwissenschaften. wien [u.a.]: böhlau. (= utb. 3157.) (= utb. schlüsselkompetenzen.) s. 165-183. hier: s. 182.

„irrelevant, aber bedeutungsvoll“

Mein neues Forschungsgebiet war irrelevant, aber bedeutungsvoll. Die Ergebnisse erschienen ausschließlich in deutscher Übersetzung, und zwar in Sammelbänden der Reihe „Veröffentlichen oder Sterben“. Es waren Aufsätze mit unendlich langen Fußnoten, trocken und unlesbar wie eine Handvoll feinen Sandes.

🙂

aus: lethem, jonathan (2002): als sie über den tisch kletterte. berlin. s. 14. (originalausgabe: when she climbed the table. new york 2001.)
zitiert nach: groebner, valentin: „welches thema? was für eine art text? vorschläge zum wissenschaftlichen schreiben 2009 ff.“ in: gasteiner, martin / haber, peter (hrsg.): digitale arbeitstechniken für die geistes- und kulturwissenschaften. wien [u.a.]: böhlau. (= utb. 3157.) (= utb. schlüsselkompetenzen.) s. 15-23. hier: s. 15.

prof. ulrich prill +

samstag morgen sorgte eine anzeige in der MZ für große bestürzung: ulrich prill ist am 6.7. gestorben.

in der online-ausgabe der wn-traueranzeigen ist die anzeige der uni zu finden, die fachschaft romanistik hat einen sehr schönen nachruf verfaßt, auf romanistik.de gibt es einen nachruf, und jemand hat unter ulrichprill.wordpress.com eine art kondolenzbuch eingerichtet.

prill war sozusagen meine „rettung“ im letzten magister-semester, da ich bei ihm französische lyrik des 20. jahrhunderts in einem seminar und dann in der prüfung machen konnte. und er ist „schuld“ an meiner ersten (und wohl auch letzten) romanistischen veröffentlichung, die aus der hausarbeit für den hauptseminar-schein fürs promotions-aufbaustudium hervorgegangen ist.
fürs rigorosum konnte ich ihn allerdings krankheitsbedingt nicht mehr als prüfer gewinnen.

ich weiß nichts näheres über die umstände seines todes.
aber egal woran es lag: es ist zutiefst traurig. er war ein superguter romanist und – soweit ich das in den paar stunden, die ich bei ihm seminar hatte, beurteilen kann – ein sehr netter mensch.

*seufz*

tweets | 2009-07-01

  • ‚morgen! #
  • noch gefallen mir die temperaturen draußen ganz gut. aber das wird wohl nicht mehr lange so bleiben … #
  • ich habe den verdacht, daß nellis zweitfamilie im urlaub ist. sie ist auffällig oft zu hause. #catcontent #
  • auf in die sauna, äh, zur ulb. 🙂 #
  • mit einem kollegen fichten-aufguß via wasserkocher geplant. 🙂 #buerosauna #
  • besprechung. #
  • die gute tat für heute: unserer chefin meinen ventilator geliehen. 🙂 #
  • verbringe meine mittagspause mit dem versenden von abbildungsabdruckgenehmigungsbitten. #diss #veröffentlichung #
  • RT @jurabilis: Trauriges Beispiel für med. Dissertationswahnsinn: http://d-nb.info/840869797 (hat tip to @WissMit ) #
  • weiterer signifikanter nachteil dieses wetters: man kann nicht vernünftig schokolade essen. 🙂 #zuwarm #
  • kollegen um mich herum machen feierabend. ich muß noch ein stündchen. aber dank sommerferien sind die nächsten 6 mittwochs dann kürzer. 🙂 #
  • „die kommende nacht wird sehr mild“ (wdr2) – um nicht zu sagen: sie wird viel zu warm. #zuwarm #
  • dank posterschienen hängt mein unicodeplakat jetzt wieder ordentlich an der bürowand. decodeunicode.org (habe eine alte ungefaltete version) #
  • die kollegen machten sich schon sorgen, weil die wand so leer war. 🙂 #buerodekoration #
  • schokomüsliriegel ist halb flüssig. dabei lag er gar nicht in der sonne. #zuwarm #
  • „twitter fashion“: http://minurl.fr/oyl 🙂 #twitter #klamotten #
  • auf zum steppen. sozusagen sauna-wechsel. 🙂 #
  • noch ne erledigungsrunde gemacht und uns auf dem rückweg einen erdbeerbecher von der eisdiele gegönnt. jetzt fallen mir die augen zu. #
  • aber erst noch ne runde was für die kantinenbuchhaltung tun. dann gehts ins bett. #
  • ’nacht allerseits! #