bookmark_bordermitten in der nacht. folge 428.

eigentlich sollte ich mich ja langsam dran gewöhnt haben.
aber wenn mitten in der nacht – heute: 4:50 – das telefon klingelt, denkt man zu erst an „was in der familie passiert?“, dann an „um diese uhrzeit wird sich doch wohl noch niemand verwählen?!“, und erst als drittes an „hm, polizeipräsidium?“
und so war es dann auch heute wieder. „wir haben einen einsatz und brauchen frühstück für 60 mann.“

ich hab dann bis halb 8 mitgeholfen – und heute abend bin ich spätestens um 10 im bett. wenn ich nicht schon vorher mit dem kopf auf die tastatur falle. 🙂

nachtrag: das hier war wohl der fall.
und jetzt ist es zwar kurz vor zehn, aber ich muß noch eben duschen gehen, bevor ich mich dann schleunigst wegpacke. 🙂

bookmark_border„eine stimme wie, äh, wie …“

vorhin im bayern münster gewesen, weil uns mal nach was anderem als italienisch der sinn stand. (und wir ja wegen der dsl-sache in münster waren und nicht wie sonst in albachten aufm sofa.)
der kellner fragt nach einiger zeit: „ker, Sie haben genau die gleiche stimme wie die eine moderatorin von 3sat. oder so!“ – „äh, welche?“ – „die, äh, die mit den talkshows, und die auch selbst oft eingeladen wird, weil sie auch schriftstellerin ist. [… erzählerzählerzähl …] ganz intellektuell … schreibt auch bücher … sehr hübsch … rote haare, und ganz helle haut!“
hm. sagt uns gar nichts. vielleicht gucken wir doch die falschen sendungen. 🙂

ihm fiel dann doch noch der name ein: thea dorn. hm. sagt uns auch nichts. vermutlich diese dame. wir werden in den nächsten tagen mal drauf achten.

auch nach dem bezahlen war der kellner noch fasziniert von der ähnlichkeit. „doch, 100%ig genau so!“
okay. wir werden genau hinhören. 🙂

bookmark_borderhalb offline

vom europaweiten stromausfall am samstag abend scheint die münsteraner innenstadt verschont worden zu sein (ich war ja nicht im lande und hab eh nichts mitgekriegt.)
allerdings ist dann wohl gestern abend, als ich in albachten war, mal der strom weggewesen, wir die blinkende uhr-anzeige meines büroradios heute morgen meldete.

nun gut, denkt man sich, mußt Du gleich die uhrzeit neu stellen und wdr2 neu abspeichern, dann hat sich das. [und den anrufbeantworter neu besprechen: philip hat gemeldet, daß da wer anders auf meinem anrufbeantworter wäre. stimmt, das war die default-einstellungs-dame der anrufbeantworter-firma. :)]
und man wirft den rechner an, macht sich einen tee – und muß feststellen, daß man nicht mehr ins internet kommt. hrmpf. und das morgens um halb 7.
*kram* *staub* *kabelzieh* – aha, der dsl-router hat das zeitliche gesegnet. keine leuchtendes lämpchen, nix mehr. er ruhe sanft; er hat jahrelang treue dienste geleistet. 🙂

praktischerweise mußte ingo heute morgen was bei reichelt bestellen und hat mir einen neuen router mitbestellt, und einigen online-kram hab ich von der ulb aus machen können.
aber den rest des tages und wohl noch zwei, drei weitere zu hause ohne internet?? umhimmelswillen. ich hab mich die zwei stunden heute morgen schon völlig amputiert gefühlt. 🙂

ingo hat mir dann den tip gegeben, im gerätemanager nachzusehen, ob die isdn-telefonanlage als modem auftaucht. tut sie. in der t-online-zugangs-software rumgespielt, und siehe da, es läuft! 🙂
zwar deutlich langsamer (und vermutlich auch in der nächsten rechnung deutlich sichtbar), aber ich kann immerhin emails abholen und dringende wichtige sachen abwickeln.

bookmark_borderheidelbeere?

wie schmeckt Ihre persönlichkeit?

hm, heidelbeeren sind eigentlich nicht wirklich mein fall. und spontan bin ich auch nur begrenzt. aber der rest des textes ist natürlich ganz nett. vor allem das mit den pfannkuchen. die fehlen übrigens in der was-würden-Sie-bis-ans-ende-des-lebens-essen-frage. 🙂

Sie schmecken nach Heidelbeere!
Hm, Heidelbeere! Mit Ihrer würzigen Süße sind Sie so frisch wie ein kühler Morgen und so natürlich wie selbst gemachte Marmelade. Am besten genießt man Sie zum Frühstück mit Cornflakes oder zu frischem Pfannkuchen. Sie sind natürlich und erfrischend, und trotzdem fehlt es Ihnen nicht an der gewissen Würze. Viele Menschen lieben Sie und können von Ihrer Spontaneität und Ihrem unbekümmerten Naturell nicht genug bekommen. Mal ehrlich, wer fühlt sich nicht angezogen, wenn es so nach Sommer schmeckt? Sie lieben Spaß und bleiben immer Sie selbst ? ein richtiger Leckerbissen!

bookmark_borderschlaun-resolution

Resolution der ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums

Mit Bestürzung haben wir die Planungen der Stadt Münster zur Schließung des Schlaungymnasiums vernommen. In dem von der Verwaltung vorgelegten Schulentwicklungsplan können wir keine inhaltliche Konzeption für eine Verbesserung der Schullandschaft in Münster erkennen. Angesichts der von der Landesregierung geplanten grundsätzlichen und weitreichenden Änderungen zum Schulgesetz erscheint eine jetzige Schulschließung verfrüht und überhastet. Die Zerschlagung hervorragend funktionierender Strukturen zur Schaffung von sozial bedenklichen Großsystemen halten wir für einen fatalen Fehler.

Wir fordern:
1. Einen Schulentwicklungsplan, der nicht nur eine Raumverteilung der münsterschen Schulgebäude beinhaltet, sondern ein pädagogisches und kulturelles Konzept für die Bildung unserer Kinder aufzeigt.

2. Keine Großschulen mit weit über 1000 Schülern zu fördern, sondern eher kleinere und überschaubare Lerneinheiten, weil sie pädagogisch erfolgreicher und langfristig wirtschaftlicher sind.

3. Das Schlaungymnasium als attraktive und erfolgreiche Schule mit den anderen Gymnasien der Stadt zu einem sinnvollen Ganzen zu ordnen und als unverzichtbaren Bestandteil beizubehalten.

4. Noch in diesem Jahr und nicht erst im Februar 2007 ein klares Signal zu setzen, um Schülern, Lehrern und Eltern rechtzeitig vor den Anmeldungen die Sicherheit zu geben, die sie für diese so wichtige Entscheidung der Schulwahl dringend benötigen.

5. In einem zweiten, späteren Schritt die neuen Landesvorgaben aus dem Schulgesetz gemeinsam mit den am Schulleben Beteiligten in eine langfristige Bildungsstrategie für Münster einzuarbeiten.

Wir empfinden den vorliegenden Entwurf zum Schulentwicklungsplan als rein technokratisch und fragwürdig; wir hoffen sehr, dass der Rat sich die Sichtweise des Schulamtes nicht zu eigen macht und dadurch die Einleitung eines Bürgerbegehrens überflüssig wird.

Münster, den 28. Oktober 2006