Kategorie-Archiv: graphx/design/gebastel

gummieren statt kleben.

ich muß gestehen, daß er jahrelang ungenutzt in der schublade lag, weil ich nicht wirklich damit klarkam, weil mir die klebung zu nass war.
als aber jetzt analoges cut&paste anstand, um der papierberge herr zu werden, fiel er mir bei der überlegung „wenn Du das mit einem prittstift machst, wird der Dir durchs rumstehen trocken, wenn Du ihn nicht ständig zwischendurch zumachst“ wieder ein – und er funktioniert hervorragend.
wenn man die geklebten zettel über nacht unter einen bücherstapel legt, geht auch die wellung wieder raus.

ein lob also auf den gutenberg gummierstift! 🙂

gutenberg gummierstift

warum denn schließlich einfach, wenns auch …

beim verrichten stumpfsinniger tätigkeiten fallen einem ja immer die interessantesten sachen ein.
während ich also grade mit hilfe eines abheftlöcher-loch-muster bleistiftmarkierungen auf die begleitheftchen zu philips morgigem kochkurs anbrachte (damit ich dieses mal diese hefte so mit ring-tackerklammen versehe, daß man sie auch abheften kann – nicht wie beim ersten mal vor vier wochen, wo ich sie ohnedrübernachzudenken grob nach augenmaß gesetzt hab, woraufhin man die hefte natürlich nicht abheften konnte …), fiel mir ein, daß mir diese edelstahlanschlagschiene des tackers neulich noch irgendwo anders untergekommen war.
und zwar in einer der holzschubladenregalsystem-schubladen, wo sich die längere ausgabe dieser schiene beim schließen der schublade immer über die kante schiebt und damit das schubladezumachen zu einer friemelaktion werden läßt.
„hm, was is’n das überhaupt für eine schiene, die lange? sollten da etwa anlege-markierungen drauf sein?“
– und so ist es.
naja, macht den tacker etwas schwieriger verstaubar. aber dafür brauche ich beim nächsten mal keine bleistiftmarkierungen mehr zu malen … 8)

ringtacker-schiene

schloss modern.

samstag wurde es unauffällig in einem zeitungsartikel über das sommerfest der uni erwähnt, heute dann etwas größer und mit pressemeldung:
das neue logo der uni ist bekanntgegeben worden.

ich finds richtig gut. a), daß das schloß beibehalten wurde, und b), wie es „modernisiert“ wurde.

hoffentlich wird der rest des neuen corporate design auch so gut. 🙂

nachtrag 18.7.: meldung im designtagebuch.

wachs & wasser

bei einem workshop bei heindesign im letzten jahr hab ich gelernt, daß es wasservermalbare wachsmalstifte gibt. normale kannte ich schon seit dem kindergarten, aber wasservermalbar war mir neu.
man kann damit, ähnlich wie bei entsprechenden buntstiften, schöne aquarelleffekte erzielen, sie als stempelfarbe verwenden, wenn man den stempel vorher anfeuchtet (gibt einen netten batik-effekt, und jeder stempelabdruck wird anders) u.v.v.a.m.
letzten dienstag hab ich mir bei boesner – wo ich eigentlich nur was geburtstagsgeschenkiges für sandra kaufen wollte 8) – eine 30erpackung „neocolor II“ von carand’ache gegönnt, weil ich bei meinen bisherigen stiften den vermal-effekt nicht ganz so überzeugend fand.

sehr schönes spielzeug. 🙂

wachsmalstifte