bookmark_border$jahr=2011;

nach einer woche voller sonntage „zwischen den jahren“ hat sich das mit dem jahr 2010 nun auch erledigt.
zeit für rück- und ausblick.

familie

  • in diesem jahr mußten wir uns von lisa verabschieden. 🙁
  • von nelli konnten wir uns nicht verabschieden, weil sie eines tages einfach nicht mehr nach hause kam — aber dafür tauchte sie eben so überraschend auch wieder auf. hoffentlich was das die einzige längere tour, die sie machen wird … 🙂

uni, fh & ulb

  • prof. prill aus der münsteraner romanistik ist verstorben. 🙁
  • und meinem doktorvater geht es mittlerweile so schlecht, daß er seit einiger zeit in einem pflegeheim lebt. 🙁
  • in bremen fand anfang oktober die vierte DGKL-tagung statt. endlich mal wieder sprachwissenschaft. 🙂
  • so wie im letzten jahr die diss den großteil des jahres bestimmte, was es in diesem jahr der MALIS-studiengang in köln.
    sehr spannende inhalte, sehr nette kollegen — aber auch sehr viel arbeit.
    im märz gings los, im september hatte man mal drei wochen „semesterferien“, und ende september startete das zweite semester.
    im moment laufen die diverse hausaufgaben und klausurvorbereitungen auf hochtouren, und es ist zu hoffen, daß das dritte semester, das dann nicht mehr mit seminar-modulen, sondern mit praxis-projekten daherkommt, etwas ruhiger wird als das zweite. 🙂
    nächstes jahr um diese zeit ist die masterarbeit hoffentlich fast fertig — und der ganze spuk dann schon fast wieder vorbei. auch ein komisches gefühl, wenn man daran denkt …
  • in der ulb mache ich seit mitte september als ergänzung zum MALIS-studiengang einen „zug durchs haus“: praktikums-tage in verschiedensten abteilungen.
    auch das ist sehr interessant, hält einen allerdings von der normalen arbeit und dem köln-kram doch mehr ab, als ich vorher gedacht habe. aber sinnvoll und lohnend ist es auf jeden fall.
  • anfang august mußte ich aus unserem schönen digitaledienste-großraumbüro in ein einzelbüro umziehen. so wirklich dran gewöhnt hab ich mich immer noch nicht, aber hilft ja nix. wenigstens ist der neue kollege, der meinen großraum-schreibtisch geerbt hat, sehr nett. 🙂
  • ende august gabs einen neuen dienstrechner. windows 7 und sehr schnell. der einzige nachteil: der rechner zu hause kommt einem jetzt so langsam vor … 🙂
  • im dezember bin ich auf outlook und die exchange-version meines uni-postfachs umgestiegen. aus dienstlichen gründen hätte ich das in den kommenden monaten eh machen müssen, und das, was ich bei kollegen vom 2007er outlook gesehen hatte, gefiel mir eigentlich ganz gut. zuhause hab ich dann auch umgestellt, damit man nicht so durcheinanderkommt.
    mittlerweile läuft auf beiden seiten outlook 2010, was mir gut gefällt, auch wenn man natürlich einige thunderbird-details vermißt und sich an einige outlook-spezifika wohl nur langsam gewöhnen wird.

firma
dafür blieb in diesem jahr kaum zeit; daher habe ich eigentlich nur einige wenige stammkunden betreut.

musik

  • in kinderhaus gabs in diesem jahr eins der langsam zur tradition werdenden „aprilfrisch“-konzerte (siehe z.b. hier).
  • in albachten standen zwei „on air!“-konzerte an (siehe z.b. hier), von denen ich leider wegen köln eins verpaßt habe.
  • mein mitspielen bei den egerländern in havixbeck hat leider zunehmend unter köln-bedingtem zeitmangel und der tatsache, daß ich nicht mehr in mein dirndl passe (es muß wohl eingelaufen sein …), gelitten.
    aus den vorbereitungen für’s jahreskonzert ende januar bin ich daher auch wieder ausgestiegen.

sport
das mit dem laufen habe ich ziemlich brav durchgehalten, von einer erkältungs-, einer vielzuwarmeswetter- und jetzt der schnee&eis-bedingen pause abgesehen.
da ich von marcel eine supercoole laufjacke zu weihnachten bekommen habe, wird es nach schneeende schicker weitergehen damit. 🙂

spielzeug

  • natürlich gab es in 2010 diverse schaf-neuzugänge; verbloggt worden sind aber nur diese.
  • es gab auch einige interessante füller-neuzugänge (einer z.b. hier, zwei hier; einer liegt noch unverpostet auf’m schreibtisch) — aber leider zu wenig zeit, sich mit dem thema weiter zu beschäftigen.
  • meine beiden networker-teams sind weiter gewachsen.
  • und im september hab ich mir das schöne „aspen“ von sonyericsson gegönnt.

und sonst?

  • im november habe ich nach 12 jahren mein MZ-abo gekündigt. hätte ich eigentlich schon machen sollen, als sie damals die gesamte münsteraner lokalredaktion rausgeworfen haben. jetzt gab ein rufmord-artikel den ausschlag. kommenden montag gibts daher das erste mal die WN zum frühstück.
  • für die diversen meldungen aus 2010 siehe die blog-einträge 3105 bis 3972. 🙂

was sagt der abgleich mit den vorsätzen für 2010?
gesundbleiben hat ganz gut geklappt; nur ein paar erkältungen, diverse runden herpes, ein verdrehter hals und ein zickiger neubekronter zahn. also kleinkram.
laufen und köln hat auch geklappt, und sogar eine runde urlaub auf baltrum zu ostern war drin.

für dieses jahr sieht die liste eigentlich fast gleich aus:
– gesund bleiben,
– weiter laufen,
– für köln fleißig sein,
– ein bißchen urlaub machen,
– mehr oboe üben.

horrido!

bookmark_borderkarabinerneuzugang

es gibt ja erfreulicherweise immer wieder karabinerhaken-modelle, die ich noch nicht habe und die sich in meiner sammlung (vgl. z.b. diese beiden exemplare, die inzwischen auch hier an der wand hängen) daher sehr gut machen.
seit gestern darf ich aber ein paar karabiner mein eigen nennen, die man nicht in jedem beliebigen outdoor-laden bekommt. dafür bedarf es nämlich eines ladens für: gleitschirm-zubehör. 🙂
diese eckige form habe ich bislang noch bei keinem kletter-karabiner gesehen. und die dreh-schieb-sicherung sitzt strammer als bei anderen typen.

karabiner

(es handelt sich um dieses modell.)

bookmark_borderprof. ulrich prill +

samstag morgen sorgte eine anzeige in der MZ für große bestürzung: ulrich prill ist am 6.7. gestorben.

in der online-ausgabe der wn-traueranzeigen ist die anzeige der uni zu finden, die fachschaft romanistik hat einen sehr schönen nachruf verfaßt, auf romanistik.de gibt es einen nachruf, und jemand hat unter ulrichprill.wordpress.com eine art kondolenzbuch eingerichtet.

prill war sozusagen meine „rettung“ im letzten magister-semester, da ich bei ihm französische lyrik des 20. jahrhunderts in einem seminar und dann in der prüfung machen konnte. und er ist „schuld“ an meiner ersten (und wohl auch letzten) romanistischen veröffentlichung, die aus der hausarbeit für den hauptseminar-schein fürs promotions-aufbaustudium hervorgegangen ist.
fürs rigorosum konnte ich ihn allerdings krankheitsbedingt nicht mehr als prüfer gewinnen.

ich weiß nichts näheres über die umstände seines todes.
aber egal woran es lag: es ist zutiefst traurig. er war ein superguter romanist und – soweit ich das in den paar stunden, die ich bei ihm seminar hatte, beurteilen kann – ein sehr netter mensch.

*seufz*

bookmark_borderhellblauweißgrau schreiben.

der lexikaliker hat vor einigen tagen den 500. beitrag gepostet!
zur feier des tages gab es für die ersten kommentatoren zwei exemplare der neuen limitierten „lexikaliker-bleistifte“. ich hatte das glück, rechtzeitig am blog-eintrag vorbeizukommen und zu kommentieren – und jetzt bin ich stolzer besitzer zweier ziemlich exklusiver bleistifte in hellblauweißgrau!

lexikaliker-bleistifte, mai 2010

in dieser farbkombination gefallen sie mir noch besser als die früheren exemplare, die ich bereits mein eigen nennen darf.

jetzt muß ich mich nur noch trauen, sie auch in betrieb zu nehmen. 🙂

bookmark_bordernachrüststifthalter.

letzten samstag mußte philip mit mir von schreibwarenladen zu schreibwarenladen ziehen, um zu erkunden, ob es in münster irgendwo einkleb-stiftschlaufen gibt.
meistens wurde ich recht verständnislos angeguckt, weil kaum jemand wußte, was ich meinte; vorrätig hatte sie kein laden.
schade eigentlich, denn die „pen loops“ von leuchtturm sind wirklich sehr praktisch: man kann damit jedes beliebige objekt nachträglich und an individueller position mit einer stiftschlaufe nachrüsten.
pen loop
ich habe sie dann nach der erfolglosen stadttour im internet bestellt. irgendwie sind dabei allerdings auch zwei der leuchtturm-notizbücher mit im paket gelandet. seltsam … 8)

bookmark_bordermein mishu

seit jahren bin ich großer fan der „swopper„-stühle. mein schreibtischstuhlexemplar nehme ich mittlerweile auch zu orchesterprobenwochenenden mit (praktischerweise paßt er genau in den smart-kofferraum).

seit einiger zeit gibt es ein ähnlich konzipiertes sitzmöbelstück aus holz: den „mishu„.
sehr schick, aber leider auch noch teuer als der swopper. daher hatte ich ihn in der wunschzettelabteilung unter „wenn ich mal groß und reich bin“ abgelegt.

im zuge meiner promotion aber fiel er papa und ille wieder ein, die überlegten, was sie mir als „bleibende erinnerung“ dazu schenken könnten. zwar hat papa schon beim swopper nicht verstanden, was daran so toll sein soll, aber das war erfreulicherweise kein hinderungsgrund. daher bin ich nun stolzer besitzer eines mishu. 🙂

mein mishu

da er im wohnzimmer steht, habe ich ihn noch keinem langzeittest unterzogen, aber die ersten längeren „besetzungen“ waren sehr bequem und angenehm „wackelig“. 🙂