für den personalbogen für meinen neuen ulb-vertrag war ein „aktuelles lichtbild“ gefordert. da es also nicht allzu alt sein sollte und darunter sogar ein feld stand, in dem das jahr einzutragen war, aus dem das foto stammt, hab ich gedacht, daß es vielleicht doch nicht so günstig ist, eins meiner letzten passfotos zu nehmen. die sind zwar für ein passfoto ganz nett, aber nun mal von 1998.
also letzten donnerstag haare gekämmt und zu foto effing gefahren.
naja, vielleicht hätt ich doch zumindest die gleiche frisur nehmen sollen, wenn ich schon den pulli vom alten foto nicht mehr hab, um zumindest eine kleine wiedererkennungsmöglichkeit zu schaffen. 🙂
und für nächtes mal (theoretisch dann 2016) hab ich mir vorgenommen, nicht zu grinsen. obwohl, mit dem aktuellen bild könnte ich mich beim moppel-of-the-month-wettbewerb bewerben. 8)
Jahr: 2007
bookmark_borderdie sache mit dem karabinerhaken.
esist immer wieder faszinierend, womit man leute irritieren oder worüber man mit leuten ins gespräch kommen kann.
seit einiger zeit hab ich hinten an der jeans einen karabinerhaken hängen.
und seitdem sprechen mich auch z.t. halbwildfremde leute darauf an.
ich sag dann immer: „damit werd ich in der küche festgekettet und komme dann noch genau bis zum kühlschrank und zur spüle“.
da die meisten leute im ersten moment dann etwas arg irritiert gucken, erläuter ich aber, wenn zeit ist, auch noch die korrekte version.
falls also jemand hier vorbeikommt, den das interessiert: hier jetzt zum nachlesen. 🙂
also.
ich nehme ins ulb-büro immer meine kleine fahrradtasche mit, und fürs mittagessen eine sigg-flasche. irgendwann hatte ich dann soviele bücher zum mitnehmen, daß die tasche voll war und die flasche nicht mehr reinpasste.
sigg-flaschen haben bekanntlich im deckel ein loch, und ich hab mich gefragt: „Du depp, Du hast Du zu hause diverse karabinerhaken rumliegen. wenn Du davon jetzt einen mithättest, könntest Du die flasche außen an die tasche hängen, und fertig. jetzt mußt Du zusehen, wie Du sie so mitkriegst.“
also hab ich mir zu hause einen der haken angehängt.
gut, okay, seitdem hab ich ihn diesbezüglich nie wieder gebraucht – aber seitdem werd ich immer so nett danach gefragt. oder für sportlich gehalten. (z.b. ein kleiner junge aus einem rudel kinder am studentenwohnheim beim umzugsbulliabholen: „die arbeitet in der kletterhalle!“) 8)
außerdem kann man ja nie wissen, wozu man in ggf. noch brauchen könnte. 🙂
bookmark_borderschwarz & orange.
seit einigen tagen saß das orangene kapuzenschafi gebannt auf einem der stühle im wintergarten und guckte in den garten.
nach einiger zeit hab ich dann mal gefragt, worauf es denn warte.
„auf die katze.“
– „? katze?“
– „ja, die katze, die neulich da war!“
ah. die schwarze katze aus der nachbarschaft, die vor einigen tagen im garten rumstromerte und sich nach einiger zeit sogar streicheln lies.
da sie bislang aber wohl noch nicht wieder da war – oder nur dann, wenn das schafi schlief, das könnte natürlich auch sein -, hab ich ihm gestern mal das katzen-buch gegeben, das wir von sandra bekommen haben.
passenderweise ist der bucheinband auch orange. fand das schafi sehr nett. 🙂
bookmark_borderbesuch aus dem garten.
hatte sie sich verlau-, äh, verrutscht?
wollte sie auch mal fernsehgucken?
oder einfach mal hoch hinaus?
wir werden vermutlich nie erfahren, was die schnecke gestern abend dazu bewogen hat, sich unsere terassentür hinaufzuarbeiten.
heute morgen war sie jedenfalls nicht mehr da. obwohl – ich hab noch nicht nachgesehen, ob sie inzwischen oben auf dem glasdach liegt … 🙂
auf dem bild ist sie grad mal wieder auf dem weg nach unten. davor hatte sie schon 2x die richtung gewechselt, danach gings wieder hoch.
zumindest endlich mal ein tier, das nicht schnell aus dem bild läuft. 🙂
bookmark_border„ende einer ära“. heute: parkausweis.
heute morgen hab ich brav meinen lütkegasse-parkausweis im bürgerbüro abgegeben, als ich da war, um für meinen ulb-folgevertrag ein führungszeugnis zu beantragen [sic].
und als ich meine tasche wieder packte, telefonierte der bürgerbüro-tisch11-mensch mit seiner kollegin von tisch 4, daß sie die wiedervorlage „20.6. voß“ rausnehmen könnte. man scheint also jetzt tatsächlich hinter den „verzogenen“ ausweisen hinterherzuhalten. war früher nicht so.
bookmark_borderso, jetzt kann langsam der alltag eintrudeln.
puh, was für eine woche. 🙂
unsere geburtstags-einweihungs-kombi-party am mittwoch war glaubich ziemlich gut. wir hatten unheimliches glück mit dem wetter, nur nette gäste (die unglaublich spendabel waren – das sofa ist tatsächlich beisammen!) (und laut gästebuch und mails an den folgenden tagen waren auch sie mit der feier zufrieden), lecker essen, kalte getränke und einen lustigen abend! 8)
donnerstag hieß es dann um 9 nach coesfeld, fronleichnamsprozession spielen. irgendwie überstanden und dabei noch einen sonnenbrand geholt.
dann angefangen aufzuräumen; während philip nachmittags in der kantine geräumt und gespült hat, hab ich mit ingo & konny den gartenpavillon wieder abgebaut, sodaß wir direkt eine fuhre krams in den birkenweg bringen konnten und abends im garten alles wieder zivil aussah. 🙂
freitag morgen dann die sachen zu lappe zurückgebracht, diversen kram erledigt (u.a. grill + grillfleisch + geschirr zu bekannten gebracht, die samstag eine gartenparty hatten, und einen rasenmäher gekauft); samstag in die stadt und auf die gartenparty; heute vortragsposter für papa gesetzt und mal wieder die kantinen-buchhaltung in angriff genommen.
vorhin haben wir unserem tischler das „go“ für die küche gegeben; er will sie bis zu seinem urlaub in 4 wochen fertig haben. wir sind gespannt. 🙂
morgen steht dann zwar das nächste kartonpacken und ab dienstag der nächste umzug an, mit meiner halben ulb-abteilung, aber wenn alles gut läuft, ist unser arbeitsplatz bis mittwoch nachmittag wieder halbwegs eingerichtet.
und auch hier fängt dann hoffentlich langsam alles an, in geordneten bahnen zu laufen.
soweit das ohne küche, kleiderschrank und büroschränke geht … 🙂
bookmark_borderdie letzten 30 (haha) minuten.
so, in einer halben stunde bin ich die längste zeit meines lebens was mit einer 2 vorne gewesen.
ich bring mich dann mal zu philip, kuscheldecke und schlafschaf in sicherheit – man kann ja nie wissen, was dann so passiert. 🙂
bookmark_border… und ruckzuck sind anderthalb wochen rum.
tja. da hab ich groß getönt, nach den nächsten paar bücherkartons zu berichten, wie hier der stand der dinge ist, und eh man sichs versieht, ist es schon wieder 5 tage später.
daher jetzt nur die kurzfassung:
– der muskelkater ist inzwischen fast komplett weg, auch aus den händen (die kartonsumschichten und kilometerweise bücherregale einräumen nicht gewohnt waren)
– gut eingelebt, auch wenn ich noch manchmal an ner ampel fast falsch abbiege oder mit dem rad von der ulb kommend in die lütke wollte 🙂
– ungewohnte stille (philip am ersten abend nach 10 minuten in der waagerechten: „könntest Du mal ein paar autobahngeräusche machen? das ist so ruhig hier.“)
– das café um die ecke getestet (die körnerbrötchen sind sehr lecker, der kuchen unverschämt gut)
– joey’s getestet, heute schon zum zweiten mal (auch sehr lecker und sehr schnell)
– zweimal bei ikea gewesen (und einmal folgt mindestens noch 8)).
und da mich einige leut danach gefragt haben:
die halteverbotsschilder, die wir für die lütke gasse organisiert hatten (und die tatsächlich sehr schön effektiv waren), muß man im ordnungsamt beantragen (man hat mir nach mail-anfrage das formular zugemailt; kostenpunkt: 15 euro) und mit der genehmigung dann die schilder am bauhof (richtung deponie coerde) abholen (10,20 euro).
soviel fürs erste. fotos folgen in den nächsten tagen. oder wochen. je nachdem. 🙂



